FCG gegen 14-malige Auszahlung der Mindestsicherung

12. November 2015, 13:46
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Vorsitzender Pischinger: "Geht völlig an unserem Auftrag als Gewerkschaft vorbei"

Wien – Die Forderung der GPA-djp nach einer 14-maligen Auszahlung der Mindestsicherung stößt auch in Gewerkschaftsreihen auf Unverständnis. Für die Fraktion christlicher Gewerkschafter geht diese Forderung in die falsche Richtung. Die Mindestsicherung sei klar als Überbrückungshilfe gedacht und nicht als dauerhafte Unterstützung. "Ziel für uns als Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen muss es sein, so viele Menschen wie möglich in Beschäftigung zu haben beziehungsweise zu bringen, und sie nicht von Sozialleistungen abhängig zu machen", findet Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der Christgewerkschafter in der GPA-djp.

Seiner Ansicht nach geht "dieser Vorschlag völlig an unserem Auftrag als Gewerkschaft vorbei". Die Botschaft müsse vielmehr sein: "Arbeit muss sich wieder lohnen", findet Pischinger. (red, 12.11.2015)

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