"Nachtquartier" auf Ö1: Mitternachtsrunde

11. November 2015, 17:59
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In der Mittwochnacht war Wolfgang Gerlich da, von Beruf Landschaftsplaner und begeisterter Hobbyradrennfahrer

Ortstafelstreit, ja. Aber was ist der Ortstafelsprint? Na, eigentlich klar: So schnell wie möglich die Ortstafel erreichen. Und wie? Mit dem Rad! Wer das bisher nicht wusste, der konnte es im Ö1-Nachtquartier von Dienstag auf Mittwoch erfahren, als von der Leidenschaft des (Renn-)Radfahrens die Rede war.

Bei der mitternächtlichen Radiotalksendung werden zu wechselnden Themen kundige Gäste ins Studio geladen, die sich nicht nur mit den jeweiligen Moderatoren, sondern ebenso mit zugeschalteten Hörerinnen und Hörern austauschen.

In der Mittwochnacht war Wolfgang Gerlich da, von Beruf Landschaftsplaner und begeisterter Hobbyradrennfahrer (soeben erschien sein Buch Rennradfieber, Falter Verlag), der davon schwärmte, "den Asphalt zu lesen", "zu finnishen" und überhaupt von den vielen Zuständen des "Flows".

Wer nun aber denkt, nur Sportskanonen hätten sich in das Gespräch eingemischt, liegt falsch. Es waren Menschen, denen Radfahren einfach auch am Herzen liegt. Sei es durch Erinnerungen an die Kindheit und das mit ihr verbundene Freiheitsgefühl, oder die Frage, wie sehr beim nichtprofessionellen Radfahren Doping ein Thema sei.

Das Nachtquartier ist ein Chat im altbewährten Phone-in-Format, dessen Wert auf der Lebendigkeit des einigermaßen unberechenbaren Livegesprächs beruht. Die Themen sind breit gestreut: die Intersexualität, das Bibliothekswesen, der satirische Nobelpreis (Ig-Nobelpreis); er wird übrigens für irrelevante, aber wissenschaftlich solide durchgeführte Forschungen verliehen. Dafür muss es Platz geben! (Margarete Affenzeller, 11.11.2015)

Zum Nachhören
Nachtquartier auf Ö1

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