Dokumentation über Quentin Tarantino in Arbeit

11. November 2015, 13:42
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Brad Pitt plant Science-Fiction-Abenteuer "Okja" – Orlando Bloom wird in "Romans" zum Missbrauchsopfer – Kriegskomödie mit Tina Fey kommt 2016 ins Kino – Mariah Carey übernimmt Stimmenrolle für "Lego Batman"

Los Angeles – Gewöhnlich steht Quentin Tarantino (52) hinter der Kamera, doch nun wird der Kult-Regisseur selbst zur Geschichte. Die Filmemacherin Tara Wood arbeitet an der Dokumentation "21 Years: Quentin Tarantino", die von dem Oscar-Preisträger autorisiert wurde, wie "Variety" berichtet. Wood war zuvor Ko-Regisseurin bei "21 Years: Richard Linklater".

Die Dokus blicken auf die ersten 21 Jahre in der Karriere der Filmemacher. Akteure wie Samuel L. Jackson, John Travolta, Christoph Waltz, Jamie Foxx und Diane Kruger sollen zu Wort kommen. Mit "Reservoir Dogs" gab Tarantino 1992 sein Hollywood-Debüt. "Pulp Fiction", "Kill Bill", "Inglourious Basterds" und "Django Unchained" machten ihn berühmt. Im Jänner kommt der Tarantino-Western "The Hateful Eight" mit Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Samuel L. Jackson und Bruce Dern in die Kinos.

Brad Pitt plant Science-Fiction-Abenteuer "Okja"

Mit seiner Produktionsfirma Plan B will Hollywood-Star Brad Pitt (51) das Science-Fiction-Abenteuer "Okja" auf die Leinwand bringen. Wie das Kinoportal "TheWrap.com" berichtet, ist der Streaming-Dienst Netflix als Geldgeber an Bord. Regie führt der Südkoreaner Bong Joon-ho (46, "The Host", "Snowpiercer").

In dem Film über eine Freundschaft zwischen einem koreanischen Mädchen und einer freundlichen Monster-Kreatur spielen Jake Gyllenhaal, Tilda Swinton und Paul Dano mit. Die Dreharbeiten sollen im April beginnen. Swinton war an der Seite von Chris Evans und John Hurt bereits in "Snowpiercer" zu sehen.

Orlando Bloom wird in "Romans" zum Missbrauchsopfer

"Der Hobbit"-Star Orlando Bloom (38) lässt sich auf eine düstere Dramarolle ein. Wie "Variety" berichtet, übernimmt der Brite die Hauptrolle in dem Missbrauchsdrama "Romans", das von den Brüdern Ludwig und Paul Shammasian inszeniert wird.

Er spielt einen Mann, der als Bub von einem angesehenen Priester sexuell missbraucht wurde und als Erwachsener unter den Folgen leidet, geplagt von extremer Unsicherheit und Psychosen. Am Ende verzeiht er dem Täter. Der in London spielende Fall beruht auf einer wahren Geschichte. Die Dreharbeiten sollen noch in diesem Monat beginnen. Zuletzt stand Bloom für "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" vor der Kamera. Der fünfte Teil der Piraten-Saga kommt 2017 in die Kinos.

Kriegskomödie mit Tina Fey kommt 2016 ins Kino

Paramount Pictures will eine noch titellose Kriegskomödie mit Hollywood-Komikerin Tina Fey (45, "Muppets Most Wanted") im März in die US-Kinos bringen. "Deadline.com" zufolge basiert der Film auf den schwarzhumorigen Memoiren "The Taliban Shuffle" der US-Kriegsreporterin Kim Barker. Die Journalistin war eine der wenigen Frauen, die aus Afghanistan und Pakistan berichteten.

Fey ist auch als Produzentin an Bord. Ihre Co-Stars sind Martin Freeman ("Der Hobbit"), Margot Robbie ("The Wolf Of Wall Street" und Billy Bob Thornton ("Der Richter – Recht oder Ehre"). Regie führen John Requa und Glenn Ficarra ("Crazy Stupid Love").

Mariah Carey übernimmt Stimmen in "Lego Batman"

Pop-Star Mariah Carey (45) kehrt ins Filmgeschäft zurück. Die Sängerin wird in dem Zeichentrickfilm "The Lego Batman Movie" eine Stimmenrolle übernehmen, wie der "Hollywood Reporter" berichtet. Demnach soll sie der Bürgermeisterin von Gotham City ihre Stimme leihen. Zuletzt spielte Carey in dem Historiendrama "Der Butler" (2013) mit.

Für "Lego Batman" sind bereits namhafte Schauspieler an Bord. Ralph Fiennes (52, "James Bond 007: Spectre") vertont die Butler-Figur Alfred Pennyworth, Will Arnett spricht Batman, Zach Galifianakis soll den Joker mimen. Chris McKay, der bei "The Lego Movie" für die Animation zuständig war, soll bei dem Spinoff-Projekt Regie führen. (APA, 11.11.2015)

  • Quentin Tarantino hat die Dokumentation von Tara Wood autorisiert.
    foto: reuters/mario anzuoni

    Quentin Tarantino hat die Dokumentation von Tara Wood autorisiert.

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