Wiener tanzten in "närrische Zeit"

11. November 2015, 12:35
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Passanten probierten sich zu Faschingsbeginn am Graben in verschiedenen Tänzen

Wien – Ein Start mit Tradition: So wie jedes Jahr am 11. November wurde auch am Mittwoch am Wiener Graben wieder in die "närrische Zeit" rund um den Fasching getanzt und damit auch die Ballsaison eröffnet. Um 11.11 Uhr legten Hunderte Passanten unter Anleitung der Wiener Tanzschulen eine heiße Sohle aufs Steinpflaster. Das Mitmachen wurde mit Süßem belohnt – nämlich in Form von Schwedenbomben.

Für ungeübte Teilnehmer gab es Hilfe: Die beiden Tanzmeister Richard Fränzl und Eddy Franzen erklärten von einer Bühne aus die richtigen Schrittfolgen. Zwei Profi-Paare veranschaulichten zudem die Kombinationen.

Stenzel nicht dabei

Auf eine prominente Tänzerin musste heuer allerdings verzichtet werden: Für Noch-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel hatte eine Pressekonferenz ihrer neuen Partei, der FPÖ, die am Vormittag abgehalten wurde, Vorrang. "Dancing Stars"-Juror Hannes Nedbal hingegen ließ sich das Graben-Tanzen nicht entgehen. Als Belohnung fürs Mitmachen gab es im Anschluss Schwedenbomben, die gratis an Tänzer und Publikum verteilt wurden. (APA, 11.11.2015)

  • Die Quadrille am Wiener Graben.
    foto: apa/georg hochmuth

    Die Quadrille am Wiener Graben.

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