Bericht: "GTA 5"-Hersteller setzt Privatermittler gegen Modder ein

11. November 2015, 12:06
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Entwickler des Multiplayer-Mods FiveM bekam offenbar Hausbesuch von Take-Two-Vertretern

Im Kampf gegen unerwünschte Modifikationen des Gangsterspiels "Grand Theft Auto 5" soll Herausgeber Take-Two Privatermittler engagiert haben, um Modder zu Einstellung von Projekten zu überreden. Dies geht zumindest aus einem Bericht eines Hobbyentwicklers des Projekts FiveM hervor.

Wie der Modder "Ntauthy" in einem Blogeintrag auf der Seite Reddit schreibt, seien zwei Ermittler zu ihm nachhause gekommen und hätten behauptet, im Auftrag von Take-Two mit ihm die Einstellung der Multiplayer-Modifikation zu besprechen.

Verbannt

Bereits im vergangenen August hat "GTA 5"-Hersteller Rockstar erste Schritte gegen die FiveM-Mod unternommen und Entwickler des Projekts vom offiziellen Multiplayer-Modus des Games verbannt.

Die Privatermittler hätten Ntauthy zufolge betont, die rechtliche Lage geprüft zu haben und jede andere Option als die Einstellung der Modifikation nicht akzeptieren zu wollen. Take-Two wünsche sich, die Angelegenheit außergerichtlich regeln zu können.

Piraterie-Vorwurf

Eine aktuelle Stellungnahme seitens der Hersteller steht noch aus, in vorangegangenen Aussagen betonte Rockstar, dass man nichts gegen Modifikationen des Single-Player-Parts habe, Multiplayer-Cheats und alternative Mehrspielerumgebungen jedoch untersagt seien. Ein Grund dafür sei, dass alternative Multisplayer-Modi die Möglichkeit von Piraterie erhöhe. (zw, 11.11.2015)

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    foto: grand theft auto 5
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