Schweres Erdbeben vor Küste Chiles

11. November 2015, 08:21
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Keine Tsunami-Warnung

Santiago de Chile – In Chile hat sich erneut ein schweres Erdbeben ereignet. Das Beben der Stärke 6,9 sei am späten Dienstagabend vor der Küste registriert worden, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Es ereignete sich demnach 93 Kilometer nordwestlich der Stadt Coquimbo.

Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum gab jedoch keine Warnung vor einer Riesenwelle aus. Trotz der Stärke der Erschütterungen seien weder Opfer noch Schäden verzeichnet worden, teilte der chilenische Notdienst Onemi mit.

Das Beben war in den Regionen Atacama und Coquimbo zu spüren, vor allem in der Stadt La Serena bebte die Erde. Nur eine knappe Stunde später wurde die Region von einem Nachbeben der Stärke 6,8 erschüttert.

Pazifischer Feuerring

Chile liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring. An dem hufeisenförmigen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt, stoßen gleich mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten aneinander. Weil sie ständig in Bewegung sind, wird Chile immer wieder von Erdstößen erschüttert.

Im September waren bei einem heftigen Erdbeben der Stärke 8,3 in derselben Region 15 Menschen ums Leben gekommen, 16.000 weitere verloren ihr Obdach. Im Februar 2010 kamen durch ein Beben der Stärke 8,8 und einen anschließenden Tsunami mehr als 500 Menschen ums Leben. (APA, 11.11.2015)

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