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Lebkuchen – einfach und köstlich

16. November 2015, 09:00

Der Lebkuchen ist sicherlich der Klassiker unter den Weihnachtsleckereien. Kein Wunder – schon die Römer haben Rezepte für Lebkuchen gekannt. Beliebt war der Lebkuchen in erster Linie natürlich wegen seines Geschmacks. Zudem ist Lebkuchen sehr lange haltbar und kann daher auch zeitgerecht vor Weihnachten vorbereitet werden.

Wahrscheinlich gibt es inzwischen tausende verschiedene Rezepte für Lebkuchen und ein Vielfaches an Möglichkeiten, das Gebäck dekorativ zu gestalten und zu glasieren. Kreative Köchinnen und Köche entdecken darüber hinaus den Lebkuchen immer öfters als Grundlage für verschiedene Desserts oder auch als interessante Geschmacksnuance, beispielsweise in Kombination mit Wildfleisch.

Früher aß man Lebkuchen zu allen möglichen Festen. Heute steht Lebkuchen vor allem zu Weihnachten auf unserer Speisekarte. Als Weihnachtsgebäck kann man Lebkuchen teilweise bereits im August im Lebensmittelhandel kaufen. Die Briten nennen den Lebkuchen "Gingerbread" (Ingwerbrot), die Franzosen lieben ihr "Pain d'épices" (Gewürzbrot). Beide Bezeichnungen deuten auf die orientalischen Gewürze hin, die den intensiven Geschmack des Lebkuchens ausmachen.

Wer Honig, Zimt, Nelken, Anis, Kardamom und Ingwer nicht einzeln kaufen möchte, kann auch auf fertig gemischte Gewürze für Lebkuchen zurückgreifen, die für fast alle Rezepte verwendet werden können.

Hobbybäcker, aufgepasst!

Neben den bekannten Lebkuchenrezepten von Mama und Oma für Herzerl, Sterne, Weihnachtsmänner und Engerl aus Lebkuchen, lohnt es sich, dieses Jahr ein interessantes und besonders köstliches Rezept für eine gefüllte Lebkuchenrolle zu probieren, das MERKUR auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

Besonders praktisch – wer sich unter www.merkur.at/rezepte informiert, kann nicht nur die Zubereitung nachlesen und das Rezept ausdrucken, sondern mit einem Klick auch gleich alle benötigten Zutaten auf seine Einkaufsliste für "Friends of MERKUR" setzen lassen.

Die "Gefüllte Lebkuchenrolle" soll auch für Hobbyköchinnen und -köche in etwa 40 Minuten zu bewältigen sein (Zutaten siehe Infokasten unten).

Und so gehts:

  • Mehl, Zucker, Honig, Schmalz, Eier und Natron zu einem glatten Teig verarbeiten und einen Tag rasten lassen.
  • Für die Fülle die Zwetschken nudelig schneiden und zusammen mit den Rosinen im Weinbrand einweichen und ebenfalls einen Tag lang ziehen lassen.
  • Am Tag der Zubereitung das Backrohr auf 200 Grad Celsius vorheizen und den Teig nochmals gut durchkneten.
  • Danach den Teig in drei gleich große Stücke teilen und diese jeweils zu einem Viereck, etwa drei Millimeter dick auswalken. Jedes der Vierecke anschließend dünn mit Marmelade bestreichen, mit den marinierten Früchten und den Nüssen bestreuen und einrollen.
  • Die Lebkuchenrollen auf ein gefettetes Blech legen und etwa 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann in nicht zu dicke Scheiben schneiden.

Soll der Lebkuchen erst zu Weihnachten verkostet werden, dann ist es wichtig, ihn richtig zu lagern, damit er nicht hart wird. Am besten bewahren Sie Lebkuchen luftdicht, trocken und kühl in einer Blechdose auf.

Und ein guter Tipp von Oma: Den Lebkuchen sofort nachdem er aus dem Ofen kommt an einem Ort auskühlen lassen, wo er vor den Heißhungerattacken der Familie sicher ist, und ihn erst nach zwei Tagen in die Blechdose geben. Denn nur dann kann man ihn zu Weihnachten auch genießen.



Zutaten für "Gefüllte Lebkuchenrolle":

  • 560 g Roggenmehl
  • 250 g Zucker
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Butterschmalz
  • 100 g Schmalz
  • 3 Eier
  • 1/2 TL Natron
  • 250 g Marillenmarmelade
  • 4 Handvoll Dörrzwetschken
  • 4 Handvoll Rosinen
  • 2 Handvoll Walnüsse, gehackt
  • 125 ml Weinbrand

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