Promotion - entgeltliche Einschaltung

Weihnachtsbäckerei – Tradition und Genuss

16. November 2015, 09:02

Das Backen von kleinen, kunstvoll verzierten Keksen hat in Österreich lange Tradition. Dank leistbarer Zutaten – nun auch in Bioqualität – haben alle die Möglichkeit süße Weihnachtsbäckereien selber herzustellen und zu genießen.

Kaum ist es draußen ein wenig kühler, scheinen die Menschen spontan in die jährlich wiederkehrende vorweihnachtliche Stimmung zu verfallen. In den Geschäften gibt es die erste Weihnachtsdekoration zu kaufen und viele locken bereits jetzt mit Weihnachtsangeboten. Nun ziehen wir uns gerne in die gemütlich warme Wohnung zurück, kuscheln mit dem Hund und genießen vielleicht eine heiße Schokolade mit Zimt oder einen würzigen Punsch.

Es sind bei vielen Menschen der Duft winterlicher Speisen und Getränke und die weihnachtlich geschmückten Straßen und Lichterketten an den Bäumen, es sind die Adventfeiern, die Weihnachtsmärkte und vieles mehr, was uns alle gegen Jahresende – so seltsam das für manche auch klingen mag – letztlich doch wieder zu uns selbst zurückbringt. Es geht um Rituale und Traditionen, die vor allem in der Vorweihnachtszeit vom Alltag ablenken.

Kekse als Festtags- und Weihnachtsgebäck

Aufgrund von Ausgrabungen und frühen bildlichen Darstellungen wissen wir heute, dass bereits in vorchristlicher Zeit für viele Feierlichkeiten Kleingebäck in unterschiedlichsten Formen mit verschiedensten Zutaten hergestellt wurde. Den Ursprung der Weihnachtsbäckerei vermutet die Forschung in mittelalterlichen Klöstern, weil hier nicht nur zum Gedenken an die Geburt Jesu Backwerk hergestellt wurde, sondern der Teig auch mit exotischen Gewürzen aus dem Orient wie Zimt, Nelken, Ingwer und Kardamom verfeinert wurde.

Wer den Ursprung der Weihnachtsbäckerei im heidnischen Brauchtum sucht, findet die Tradition der "Wilden Jagd". Man nahm an, dass man in den Nächten zwischen Weihnachten und Neujahr die bösen Geister vertreiben könne, indem man sie mit allerlei Süßem mild stimme. Die "Wilde Jagd" (auch das "Wilde Heer" bzw. das "Wütende Heer") bezeichnet im Volksmythos die Erscheinungen am Nachthimmel während der zwölf Weihnachtstage oder der Raunächte.

Meist handelte es sich bei den ersten Weihnachtsbäckereien um recht einfache Formen des Lebkuchens, die für die Geister auf das Fensterbrett gestellt, tatsächlich allerdings von Kindern, Bettlern und Haustieren vernascht wurden. Die teilweise recht kunstvoll hergestellte Weihnachtsbäckerei, die wir heute genießen, entwickelte sich bei uns etwa zeitgleich mit der Gründung des ersten Wiener Kaffeehauses im 17. Jahrhundert, als eine ganze Reihe von unterschiedlichen Gebäckarten und -formen entstand, die mit ihren Zutaten und Füllungen das Aroma und damit den Genuss des Kaffees unterstreichen sollten.

Dank der Zuckerrübe – feine Backwaren für alle

Kekse waren vor allem bei den Damen der gehobenen Gesellschaft beliebt, und sie wurden gerne auch im privaten Bereich zum Kaffee oder Tee gereicht. Wie alle Konditorwaren war das kleine verzierte Gebäck allerdings bis ins 19. Jahrhundert aufgrund der hohen Preise von Zucker, Mandeln und Kakao ein Luxus, den sich nur wohlhabendere Menschen leisten konnten. Erst als man damit begann, Zucker aus der heimischen Zuckerrübe zu gewinnen, wurden auch in einfachen Haushalten Kekse gebacken.

Heute besinnen sich immer mehr Menschen wieder auf Traditionen und Rituale, die uns bereits seit vielen Generationen begleiten. Das traditionelle Backen von Weihnachtsbäckerei, die bewusste Verwendung biologischer Zutaten, die man ganz bequem und in großer Auswahl bei MERKUR für deren Herstellung kaufen kann, das gemeinsame Verkosten der süßen kleinen Backwaren mit der Familie und Freunden und sogar der Teller am Fensterbrett sind gerade in diesen Tagen eine Möglichkeit, die letzten Wochen des Jahres noch einmal so richtig zu genießen.

  • Artikelbild
    foto: wavebreak media ltd_123rf
Share if you care.