China erlaubt Handel zwischen Yuan und Franken

9. November 2015, 13:57
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Wechselkurs darf pro Tag maximal fünf Prozent um den festgelegten Referenzkurs schwanken

Zürich/Peking – Die chinesische Währung könnte im Handel zwischen der Schweiz und der Volksrepublik künftig häufiger eingesetzt werden. China lässt ab 10. November den direkten Handel von Yuan gegen Schweizer Franken auf dem Interbanken-Devisenmarkt zu, wie die Notenbank des Landes am Montag erklärte.

Mit dem Schritt sollen Handel und Investitionen zwischen den beiden Staaten gefördert und die Wechselkurskosten gesenkt werden. Der Wechselkurs darf pro Tag maximal fünf Prozent um den festgelegten Referenzkurs schwanken.

Mit einem Volumen von umgerechnet 19 Milliarden Euro im Jahr 2014 ist China hinter der Europäischen Union und den USA der drittwichtigste Handelspartner für die Schweiz. Seit Juli gilt ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Ländern. Anfang 2015 vereinbarten die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die chinesische Zentralbank eine Zusammenarbeit beim Handel mit der chinesischen Währung und Oktober erhielt die China Construction Bank hat eine Banklizenz in der Schweiz. (APA, 9.11.2015)

  • China ist der drittwichtigste Handelspartner für die Schweiz, künftig wird es für Unternehmen einfacher, an Yuan zu kommen.
    foto: ap

    China ist der drittwichtigste Handelspartner für die Schweiz, künftig wird es für Unternehmen einfacher, an Yuan zu kommen.

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