"Forbes"-Verkauf könnte rückabgewickelt werden

9. November 2015, 11:30
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Familie Forbes klagt Investorengruppe wegen nicht eingelangter Zahlungen

Jersey City – Die Familie Forbes hatte ihre Mediengruppe 2014 an die asiatische Investorengruppe "Integrated Whale Media" verkauft. Nun klagen die Forbes den neuen Mehrheitseigentümer des bekannten Wirtschaftsmagazins. Der Vorwurf: Versäumte Zahlungen.

Für den Kauf der Mediengruppe haben sich die Investoren Geld von der Familie geliehen. Nun haben die Käufer laut Forbes eine Zinszahlung versäumt, berichtet die "New York Times". Das hätte gemäß des Kaufvertrags dazu geführt, dass sofort der gesamte Kaufbetrag fällig gestellt wurde.

Bekommt Forbes vor Gericht Recht und "Integrated Whale" kann nicht zahlen, würde die Gruppe laut New York Times liquidiert – und die Mehrheit von "Forbes" stünde wieder zum Verkauf. Der Branchendienst Meedia.de spekuliert, dass der deutsche Verlagsriese Springer Interesse am Wirtschaftsmagazin zeigen könnte – schließlich bemühte sich der Verlag bereits (vergeblich) um die "Financial Times". (red, 9.11.2015)

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