China will Onlinehandel mit Produktfälschungen ausmerzen

7. November 2015, 15:42
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Neue Schritte zur Bekämpfung angekündigt – 2014 40 Prozent der chinesischen Online-Güter Fakes

China hat neue Schritte zur Bekämpfung des Handels mit gefälschten Produkten angekündigt. So sollen Urheberrechtsverstöße im Internet binnen drei Jahren ausgemerzt werden, wie das Kabinett am Samstag auf seiner Onlineseite ankündigte. Dazu will es die Vorgaben für Internetnutzer verschärfen. Damit soll es künftig leichter werden, gefälschte Güter zurückzuverfolgen und die Identität der Anbieter zu ermitteln. Außerdem sei eine bessere Kooperation zwischen den Strafverfolgern wichtiger Regionen geplant.

40 Prozent aller chinesischen Online-Güter Fälschungen

Seit dem Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) 2001 steht die Führung in Peking in der Pflicht, die Einhaltung internationaler Standards zum Schutz geistigen Eigentums durchzusetzen. Der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge waren mehr als 40 Prozent der 2014 in China online gehandelten Güter entweder Fälschungen oder von schlechter Qualität. Mit Vorliebe gefälscht werden westliche Konsumartikel, von Apples iPhone bis zu Louis-Vuitton-Handtaschen. (Reuters, 07.11.2015)

  • Der chinesische Online-Handel mit gefälschten Produkten soll bekämpft werden.
    foto: reuters/song

    Der chinesische Online-Handel mit gefälschten Produkten soll bekämpft werden.

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