Pränataldiagnostik: Fluch oder Segen?

Diskussion11. November 2015, 05:30
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Für Frauen und Paare stellt sich im Laufe der Schwangerschaft die Frage, ob man eventuelle chromosomale Störungen diagnostizieren lässt

Eine Schwangerschaft bringt viele Entscheidungen mit sich. Sei es die Entscheidung, ob man das Geschlecht des Babys wissen möchte, oder welchen Namen das Kind einmal haben soll. Oder eine oft viel schwierigere Entscheidung: ob man sich den Tests einer Pränataldiagnostik unterziehen soll – und was man mit dem Ergebnis macht.

Chromosomenstörung

Das durchschnittliche Alter der Mütter ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, was das Risiko einer Chromosomenstörung erhöht, und gleichzeitig sind medizinische Testverfahren präziser und vielfältiger geworden. Neben den routinemäßigen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen stehen der werdenden Mutter beziehungsweise den werdenden Eltern Pränataldiagnostikuntersuchungen zur Verfügung, um Organfehlbildungen oder chromosomale Störungen zu identifizieren.

Ergebnisse und Entscheidungen

Die Ergebnisse dieser Tests werden in Wahrscheinlichkeiten angegeben, was bei vielen Laien zu Verunsicherungen führt, da diese Zahlen schwer einzuordnen sind. Für diese Ergebnisinterpretation benötigt es einfühlsame und gut geschulte Gynäkologen und Pränataldiagnostiker, um Frauen und Paaren eine Entscheidung zu ermöglichen.

Pränataldiagnostik: ja oder nein?

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Haben Sie in Ihrer Schwangerschaft Pränataldiagnostik in Anspruch genommen? Wenn ja, welche Untersuchungen haben Sie gemacht? Was waren Ihre Überlegungen dahinter? Haben Sie das Wahrscheinlichkeitsergebnis gut interpretieren können, und wurden Sie zufriedenstellend darüber aufgeklärt? Welche Konsequenzen haben Sie aufgrund des Ergebnisses gezogen? (haju, 11.11.2015)

  • Haben Sie sich für Pränataldiagnostik in der Schwangerschaft entschieden?
    foto: apa / martin metzenbauer

    Haben Sie sich für Pränataldiagnostik in der Schwangerschaft entschieden?

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