Wo liegt die Wahrheit? Bekanntlich im Wein

Blog6. November 2015, 18:22
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Nach 20 Filmen in zehn Tagen war es soweit: Die Jury musste sich entscheiden

Ziel der STANDARD-Publikumsjury ist es, unter leitender Beobachtung unseres "Auftraggebers" Dominik Kamalzadeh, aus zwölf Spiel- und acht Dokumentarfilmen einen Sieger zu finden. Dieser wird dann für einen Kinostart empfohlen. Aber wie kommt man eigentlich zu einer Empfehlung?

Zwei Flaschen Wein genügen nicht! Es muss eine dritte herbeigeschafft werden. Natürlich ein Blaufränkisch, der Wein, der uns durch unsere Viennale-Zeit begleitet hat. Im Wein liegt ja bekanntlich die Wahrheit, also werden wir Sie auch für unsere Entscheidung finden.

In die Endauswahl schafften es sieben Filme. Vier werden vorab "wegdiskutiert", um den Sieger – unseren Sieger – zu küren.

The Final Countdown

Die finale Abstimmung beinhaltet zwei Spielfilme und einen Dokumentarfilm. "Trommelwirbel" – es gibt noch immer keinen eindeutigen Sieger. Die Doku "Oncle Bernard" ist nicht mehr im Rennen.

Finale! Eigentlich ist die Sache klar: vier zu eins. Doch die Eins erweist sich als hartnäckig und versucht ihren Favoriten den anderen noch einmal schmackhaft zu machen.

Wer schwenkt um? Wer lässt sich durch Erinnerungen manipulieren?

Die beiden Filme werden noch einmal in ihre Einzelheiten zerlegt. "A uma hora incerta" oder "Nefesim kesilene kadar" – Portugal oder Türkei? Die vier lassen nicht locker. Keiner wechselt die Seite.

Die Entscheidung ist gefallen!

Doch nach vier Stunden ist unser Sieger gekürt. Portugal: "A uma hora incerta". "Sinnlich, reich, erotisch, verflochten – wie die Zöpfe der Hauptdarstellerin." Unsere Gratulation und unser Dank gelten Carlos Saboga für dieses Meisterwerk. (Alex Hirt, 6.11.2015)

Alexander Hirt war 20 Jahre in der Technikbranche. Nach Absolvierung der Weinakademie und berufsbegleitendem Marketingstudium erfolgte der Wechsel ins Weinmarketing. Er ist Laienschauspieler, leidenschaftlicher Kinogeher und Mitglied der STANDARD-Publikumsjury.

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  • Versteckt, aber doch zu sehen: die im Text erwähnten Weinflaschen.
    foto: alex hirter

    Versteckt, aber doch zu sehen: die im Text erwähnten Weinflaschen.

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