Werteschulung

Einserkastl5. November 2015, 17:03
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Flüchtlingsfrauen wissen oft kaum über ihre Rechte Bescheid

Minister Sebastian Kurz will eine verpflichtende "Werteschulung" für Flüchtlinge, denn: "Die Menschen, die zu uns kommen, sind keine schlechten Menschen, aber sie haben andere Wertvorstellungen."

Zum Teil sicher bezüglich des Verhältnisses von Mann und Frau. Das Deutsche Rote Kreuz sah sich jetzt genötigt, "Empfehlungen" zum "Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt" an die Hilfseinrichtungen zu verteilen. Denn: Flüchtlingsfrauen wüssten oft kaum über ihre Rechte Bescheid. Es sei nicht nur den Männern, sondern auch den Frauen unbekannt, dass es eine Straftat sei, wenn sie geschlagen würden oder wenn ihnen sexuelle Gewalt angetan werde.

Bisher hat sich nicht ein Bericht bestätigt, dass Flüchtlinge Einheimische angegriffen oder auch nur bedroht hätten. Unter den Flüchtlingen selbst, vor allem zwischen Syrern und Afghanen, kommt es aber zu Auseinandersetzungen. Und zu "intrakulturellen" Zwischenfällen: In der Schwarzl-Halle bei Graz schlug ein Afghane seine Frau und bedrohte sie mit dem Umbringen (sie wollte danach Selbstmord begehen). Gegenüber der Polizei verantworte- te er sich: Er habe nicht gewusst, dass man in Österreich seine eigene Frau nicht schlagen dürfe.

So gesehen sind Werteschulungen (auch über politische Grundsätze) sicher absolut notwendig. Mal sehen, wie das umgesetzt wird. (Hans Rauscher, 5.11.2015)

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