RHI stellt Margenziel auf den Prüfstand

5. November 2015, 08:36
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Unsicherheiten bei der Auslieferung von Feuerfestprodukten sowie der Fertigstellung von Kundenprojekten

Wien – Beim österreichischen Industriekonzern RHI wackelt das Margenziel für das Gesamtjahr. Da viele Kunden unter schwierigen Rahmenbedingungen litten, gebe es Unsicherheiten bei der Auslieferung von Feuerfestprodukten sowie der Fertigstellung von Kundenprojekten, teilte RHI am Donnerstag mit. Das Erreichen der in Aussicht gestellten operativen Marge von acht Prozent stelle sich zunehmend als Herausforderung dar. Beim Umsatz gehe das Unternehmen aber unverändert davon aus, im Gesamtjahr ein Plus von drei Prozent zu erreichen.

RHI produziert feuerfeste Innenverkleidungen für große Schmelzöfen, etwa zur Stahlerzeugung. Doch wenn die Wirtschaft schlechter läuft, wird auch weniger Stahl benötigt. In den ersten drei Quartalen stieg der Umsatz um 4,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, das operative Ergebnis fiel um 8,7 Prozent auf 91,4 Millionen Euro. Die operative Marge schrumpfte auf sieben Prozent nach acht Prozent in der Vorjahresperiode. (Reuters, 5.11.2015)

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