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Grenzenlose Möglichkeiten

9. November 2015, 00:01

Produkte und Dienstleistungen "made in Austria" sind weltweit begehrt. Gerade für ein Land mit einem kleinen Binnenmarkt wie Österreich sind internationale Expansion und Export wesentliche Triebfedern für den Erfolg. Der Blick Richtung Ausland lohnt immer – auch und gerade für Start-ups. Denn Austria ist überall.

"Mit schönen Second-Hand-Dingen zur am schnellsten wachsenden Flohmarkt-App im deutschsprachigen Raum", so lässt sich die Erfolgsstory von Shpock beschreiben. Hinter der Idee steht Dr. Katharina Klausberger vom Start-up Finderly GmbH. Im September 2012 gelauncht, breitete sich die App wie ein Lauffeuer in Österreich, Deutschland und Großbritannien aus. Nach einem Monat hatte Shpock bereits 10.000 Nutzer, nach nur elf Monaten wurde die Millionengrenze geknackt. Mit über acht Millionen Usern, die Produkte im Wert von mehr als einer Milliarde Euro angeboten haben, wurde Shpock so intensiv wie keine andere österreichische App in so kurzer Zeit genutzt.

"Born Globals": früh weltweit erfolgreich

Als "Born Globals" bezeichnet man jene Start-ups, die gleich nach der Unternehmensgründung eine Internationalisierungsstrategie einschlagen. Beim Österreichischen Exporttag 2015 wurden 65 von ihnen als "Austria‘s Born Global Champion" ausgezeichnet, darunter die Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH. Seit 2014 vertreibt das Leobener Unternehmen "Omis Apfelstrudel-Saft", einen direkt gepressten Apfelsaft mit natürlichem Zimtaroma, der bereits nach einem Jahr in 14 Exportländern vertrieben wird. "Die Expansion in die Benelux-Länder sowie nach Deutschland, in die Schweiz und USA war geplant, Asien und Russland kamen eher spontan dazu", erzählt Geschäftsführer Ries Bouwman. 120 Medienberichte weltweit, etwa bei Fox TV oder Dutch TV, und über 50.000 Follower auf Social-Media-Plattformen begleiten den globalen Erfolg des Start-ups. Neue Produkte sind bereits in Entwicklung, "in Kürze kommen ,Omis Apfelstrudel-Fruchtsafteis‘ und ,Omis Marillenknödel-Saft‘ in den Handel", ergänzt Bouwman.

Österreichs Wirtschaft lebt vom Export

Sechs von zehn Euro erwirtschaftet Österreich durch den Export. Obwohl erst rund 10 Prozent aller österreichischen Unternehmen im Auslandsgeschäft tätig sind, hängt bereits heute jeder zweite Job direkt oder indirekt von ausländischen Kunden ab. Die Kennzahlen sprechen eine klare Sprache: Die Wirtschaft des Landes lebt vom Export. Österreichs Top-Außenhandelspartner ist Deutschland, gefolgt von Italien und den USA auf Platz drei.

Um Start-ups den Schritt in die Internationalisierung zu erleichtern, bietet die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA zahlreiche Dienstleistungen an. Das Förderprogramm go-international unterstützt Unternehmen bei der Erschließung neuer Zielmärkte im Ausland mit bis zu 12.000 Euro. Die ExportService-App steht Exportneulingen und -profis als Navigationsinstrument zu allen Fragen rund um Export zur Verfügung. Und in Exportkompetenz-Werkstätten vermitteln Experten das notwendige Know-how für einen erfolgreichen Start in die internationale Expansion.

  • Artikelbild
    foto: ken welsh/corbis
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