Auf Neuguinea gibt es 1.000 Wörter für "Wasser" – Delfine leiden unter Folgen von Deepwater Horizon

4. November 2015, 06:30
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Auf Neuguinea gibt es 1.000 Wörter für "Wasser"

San Francisco – Neuguinea ist die zweigrößte Insel der Welt, ein einzigartiger Hotspot für Biodiversität – und Sprachenvielfalt. Auf einer Fläche, die etwas größer ist als die von Frankreich, werden 1.000 verschiedene Sprachen gesprochen. Zum Vergleich: In ganz Europa sind es gerade einmal 280. Der australische Linguist Simon Greenhill stellt im Fachblatt PLoS One nun seine online zugängliche Datensammlung TransNewGuinea vor, die 140.000 Wörter aus 1.000 Sprachen und 23 Sprachfamilien auflistet – unter anderem je 1.000 verschiedene Wörter für Wasser und Laus. (red)

Volltext der Studie
PLoS One: "TransNewGuinea.org: An Online Database of New Guinea Languages"

Delfine leiden unter Folgen von Deepwater Horizon

London – Dass die von der Bohrplattform Deepwater Horizon verursachte Ölpest im Golf von Mexiko schlimme Auswirkungen auf die dort ansässige Population von Großen Tümmlern hatte, ist durch verschiedene Studien längst belegt: Die Delfinart leidet unter anderem an verschiedenen Krankheiten, auffällig viele Tiere strandeten nach der Ölkatastrophe. Ein internationales Forscherteam, das vier Jahre lang die Tiere beobachtete, kommt nun in den Proceedings der Royal Society B zu dem Schluss, dass nur eines von fünf schwangeren Weibchen lebensfähigen Nachwuchs gebiert. (red)

Abstract
Proceedings der Royal Society B: "Reproductive Outcome and Survival of Common Bottlenose Dolphins Sampled in Barataria Bay, Louisiana, USA Following the Deepwater Horizon Oil Spill."

(red, 4.11.2015)

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