Italiens Gewerkschaften kämpfen um Hypo-Rettung

3. November 2015, 15:04
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Treffen mit österreichischem Botschafter gefordert

Udine/Wien/Klagenfurt – Die Gewerkschaften kämpfen um die Rettung der Jobs bei der früheren Hypo Alpe-Adria-Bank in Italien. Die Gewerkschaftsverbände, die die rund 300 Mitarbeiter vertreten, baten in einer Presseaussendung um ein Treffen mit dem österreichischen Botschafter in Rom, Rene Pollitzer. Ziel sei es, Strategien zur Rettung der Bank zu finden.

"Wir wollen jede nützliche Initiative für den Erwerb der Hypo Alpe Adria Bank fördern und deren komplette Auflösung verhindern", hieß es in der Presseaussendung. Darin wurde vor den gravierenden Auswirkungen des Jobsverlusts für die Region Friaul Julisch Venetien gewarnt.

Vor einigen Tagen hatte auch Friauls Präsidentin Debora Serracchiani für Schritte geworben, um die Schließung der Bank abzuwenden. Laut Serracchiani sollten alle nur möglichen Initiativen unternommen werden, der Bank eine Zukunft zu sichern. (APA, 3.11.2015)

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