Kerry sichert Afghanistans Nachbarn Hilfe zu

3. November 2015, 12:34
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US-Außenminister: Wollen auch nach Truppenabzug im Kampf gegen Extremisten helfen

Duschanbe – Die USA haben den Nachbarländern Afghanistans auch nach ihrem Truppenabzug vom Hindukusch Unterstützung im Kampf gegen Extremisten zugesagt. Auch dann würden sich die USA für die Sicherheit in der Region einsetzen, sagte US-Außenminister John Kerry am Dienstag nach einem Treffen mit Tadschikistans Präsident Imomali Rakhmon.

Die USA würden mit Tadschikistan und anderen Ländern weiterhin zusammenarbeiten, um die Sicherheit an den Grenzen zu stärken. Kerry hatte zuvor die Regierungen in Zentralasien aufgefordert, die Angst vor Extremisten nicht als Entschuldigung zu nehmen, um "wahllos Gewalt auszuüben".

Der US-Außenminister besuchte in den vergangenen Tagen mehrere zentralasiatische Staaten. Sowohl die USA als auch Russland zeigen zunehmend Interesse an der Region. Russland sieht eine steigende Bedrohung durch Islamisten. Dies hat wiederum die Regierung in Washington auf den Plan gerufen, die einen Ausbau der militärischen Präsenz in den ehemaligen Sowjetstaaten befürchtet. Die Regierung in Moskau hat ihr militärisches Eingreifen in Syrien vor allem mit dem Kampf gegen die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" begründet. (APA, 3.11.2015)

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