AMAG bricht im dritten Quartal Gewinn weg

3. November 2015, 08:33
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Mitten in der Ausbauphase bricht dem Alu-Konzern in Ranshofen der Gewinn ein, der Umsatz legt aber zu

Wien/Ranshofen – Der börsennotierte Alu-Konzern AMAG hat während seines massiven Werksausbaus im oberösterreichischen Ranshofen im dritten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Vor Zinsen und Steuern sank das Ergebnis (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 18,1 auf 16,7 Mio. Euro; nach Ertragssteuern sackte das Konzernergebnis von 18,3 auf 12,5 Mio. Euro ab, wie die AMAG am Dienstag ad hoc mitteilte.

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen habe sich der Gewinn (EBITDA) aber um 6 Prozent auf 33,9 Mio. Euro erhöht. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 233 Mio. Euro zu. Die Absatzmenge stieg um 8 Prozent auf 97.600 Tonnen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 erwartet der Konzern trotz des Rückgangs der Aluminiumpreise eine Steigerung des EBITDA gegenüber dem Vorjahr von 114,7 Mio. auf rund 130 Mio. Euro. Der durchschnittliche Marktpreis für Aluminium dürfe dafür aber im vierten Quartal nicht unter dem Niveau per Ende September liegen.

Die Standorterweiterung in Ranshofen sei "nahezu vollständig abgeschlossen", das neue Warmwalzwerk laufe plangemäß hoch, teilte das Unternehmen weiters mit. Die Produktionsmenge sei im dritten Quartal im Vergleich zu den beiden ersten Quartalen "signifikant gesteigert" worden.

Das Eigenkapital der AMAG-Gruppe erhöhte sich den Angaben zufolge von 623,9 Mio. Euro zum Jahreswechsel auf 631,2 Mio. Euro per Ende September. Die Eigenkapitalquote sei von 57,1 auf 58,3 Prozent gestiegen. (APA, 3.11.2015)

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