Schimpansen können doch keine "Sprache" lernen – Wenig gebildete Weiße in den USA sterben früh

3. November 2015, 05:30
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Schimpansen können doch keine "Sprache" lernen

Göttingen – Die Studie im Fachblatt "Current Biology" hatte im Februar für einiges Aufsehen gesorgt: Forscher behaupteten nach drei Jahre dauernden Beobachtungen, dass eine neue Schimpansengruppe, die in den Zoo von Edinburgh übersiedelte, sich bei ihren Lautäußerungen an die dort seit vielen Jahren ansässige Gruppe anpasste. Dieser erste Beweis für das nichtmenschliche "Erlernen einer Sprache" entpuppte sich nun nach genauer Prüfung aber als unhaltbar, schreibt ein Forscherteam ebenfalls in "Current Biology". (red)

Abstract
Current Biology: "Is there any evidence for vocal learning in chimpanzee food calls?"

Wenig gebildete Weiße in den USA sterben früh

Princeton – Dass die Lebenserwartung der US-Amerikaner trotz des Wohlstands relativ wenige Fortschritte macht, ist seit längerem bekannt. Eine neue Untersuchung im Fachblatt "PNAS" nennt nun einen Grund dafür: Immer mehr weiße, wenig gebildete US-Bürger sterben schon um die 50. Ursachen sind Drogen- und Alkoholvergiftungen, Suizid sowie Lebererkrankungen, schrieben Gesundheitsökonomen der Uni Princeton. Immer mehr Afroamerikaner und Latinos in den USA überleben hingegen dieses Alter. (red)

Abstract
PNAS: "Rising morbidity and mortality in midlife among white non-Hispanic Americans in the 21st century."

(3.11.2015)

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