STANDARD-Serie "Große Töchter" ausgezeichnet

2. November 2015, 20:00
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50-teilige Porträtreihe auf dieStandard.at erhielt einen Sonderpreis, Medienlöwin in Gold geht an ORF-Fernsehdirektorin Zechner

Wien – Von der Widerstandskämpferin Antonia Bruha über die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner bis zur Linguistin Ruth Wodak reicht die 50-teilige Serie "Große Töchter", die im STANDARD und auf dieStandard.at erschienen ist. Am Montag wurde die Porträtreihe mit einem Medienlöwin-Sonderpreis ausgezeichnet.

dieStandard.at hat ab dem Sommer 2014 eine Serie von 50 Frauen-Porträts unter dem Titel "Große Töchter" gebracht, die auch im Printmedium DER STANDARD veröffentlicht wurde. Verschiedenste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des STANDARD schrieben ein Jahr lang Porträts über "große Töchter" Österreichs. Die Idee kam von einem Leser, der dazu angeregt hatte, aufklärend über die großen Töchter des Landes zu schreiben: "Nur von dem Land der 'großen Töchter Österreichs' zu singen, sie aber nicht zu kennen, ist für mich etwas zu wenig." Für diese Initiative wurde der silberne Medienlöwe an die Redaktion überreicht. Ab nächstem Jahr wird der Medienlöwe in Silber eine fixe Auszeichnung, für die sich Medien mit ähnlichen Initiativen bewerben können.

Vergeben werden die Medienlöwinnen als Anerkennung für journalistisches Frauenengagement von den Organisatorinnen des Österreichischen Journalistinnenkongresses, der am Dienstag in Wien unter dem Motto "Whatsapp, Oma? – Medienverhalten der Generationen" stattfindet.

Der Hauptpreis, die Medienlöwin in Gold, ging in diesem Jahr an ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner für "Einsatz und Vorbildfunktion für Frauen in der Medienbranche", wie die Jury ihr Urteil begründete. Die Medienlöwin in Silber bekam Karin Zauner von den "Salzburger Nachrichten" für einen Artikel zur Steuerreform als Gleichstellungsmaßnahme. Zauner hat eine eigene Kolumne mit dem Titel "Frauensache" aufgebaut. Im eingereichten Beitrag "Die dreisteste Steuerlüge" schreibt sie darüber, was es wirklich brauchen würde, um die Einkommensschere zu schließen. (red, 2.11.2015)

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