Datenleck beim ADAC

2. November 2015, 13:06
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Keine sensiblen Informationen betroffen

Der deutsche Autofahrerclub ADAC hat Daten von Mitgliedern wochenlang offen lesbar im Internet angezeigt. Ein Sprecher sagte am Montag, wer auf der Homepage des Vereins das Antragsformular für eine ADAC-Kreditkarte aufrief, habe seit Anfang Oktober auch einige Sekunden lang Namen, Mitgliedsnummern, Eintrittsdatum und Art der Mitgliedschaft anderer Personen gesehen.

Der deutsche Internetexperte Tobias Huch hatte den Fehler entdeckt

Obwohl Adressen, Bankdaten oder andere sensible Informationen nicht angezeigt worden seien, sei es möglich, mit derartigen Daten Missbrauch zu treiben. Der deutsche Internetexperte Tobias Huch hatte den Fehler entdeckt, wie einige Medien berichten. "Auf der Homepage fand überhaupt keine Verschlüsselung statt, die üblich wäre", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Der ADAC habe die Antragsseite sofort offline genommen, Huch kontaktiert und überprüfe jetzt, wie viele Mitglieder betroffen seien, sagte der ADAC-Sprecher in München. Jeder solle demnächst persönlich informiert werden, um möglichem Missbrauch vorzubeugen.(APA, 2.11. 2015)

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