Hillary Clinton kämpft mit dem Internet

1. November 2015, 21:56
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E-Mails der Ex-Außenministerin veröffentlicht: Mitarbeiter gefragt, wie Smileys gemacht werden

Washington – Hillary Clinton, Favoritin für die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei in den USA, ist erst noch auf dem Weg zum Computer-Freak. Im Jahr 2012 hatte die heute 67-Jährige einen Mitarbeiter noch schriftlich fragen müssen, wie man einen "Smiley" in einer E-Mail kreiert. Das geht aus E-Mails Clintons hervor, die das US-Außenministerium veröffentlicht hat.

Die frühere Außenministerin und derzeitige Präsidentschaftsbewerberin wird von politischen Gegnern angegriffen, weil sie in ihrer Amtszeit im State Department für dienstlichen E-Mail-Verkehr einen privaten und damit möglicherweise nicht ausreichend sicheren Server genutzt hatte.

In einer anderen der 7.000 veröffentlichten E-Mails fragt die damalige Außenministerin über die Social-Media-Plattform LinkedIn: "Wie funktioniert das?" In einer weiteren E-Mail offenbarte die Politikerin, dass sie ihr Passwort für ein Abo der "New York Times" vergessen hat. (APA, 1.11.2015)

  • Hillary Clinton, Kandidatin
    foto: reuters/morgan

    Hillary Clinton, Kandidatin

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