Innsbruck: Unfall setzt schwerer Nötigung ein Ende

1. November 2015, 15:58
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Ein Innsbrucker zwang eine 17-Jährige mit Waffengewalt in sein Auto – die Fahrt durch Innsbruck endete an einem Baum

Innsbruck – Ein Verkehrsunfall hat einer schweren Nötigung in der Nacht auf Allerheiligen in Innsbruck ein spektakuläres Ende gesetzt. Nach Polizeiangaben hatte ein 42-jähriger Innsbrucker zuvor ein 17-jähriges Mädchen mit einer Schusswaffe gezwungen, in sein Auto einzusteigen. Die Fahrt endete an einem Baum.

Die beiden haben sich seit einiger Zeit gekannt, so die Polizei zu den Hintergründen, und am Samstag an einer Halloween-Feier teilgenommen. Dort kam es zum Streit, worauf der Mann nach Hause fuhr und seine Waffe geholt habe und das Mädchen, das ebenfalls aus Innsbruck ist, bedrohte.

Im Kreisverkehr Olympiastraße verursachte der 42-Jährige einen ersten Unfall. Dabei überschlug sich das Fahrzeug, kam auf den Rädern zum Stillstand, weshalb er die Fahrt fortsetzte. Beim Parkplatz der Olympiaworld durchbrach er eine Schranke und prallte anschließend frontal gegen einen Baum. Der Unfalllenker, der die Waffe bei sich hatte, wurde festgenommen.

Die 17-Jährige musste verletzt in die Klinik Innsbruck eingeliefert werden. Sie gab an, dass der Mann noch im Pkw an ihrem Kopf vorbei durch das halb geöffnete Seitenfenster geschossen habe. Die Polizei sucht deshalb Zeugen für den Vorfall, der sich zwischen 6.10 und 7.15 Uhr zugetragen hat. (APA, 2.11.2015)

  • Bei manch Halloween-Feier endet der Spaß recht unerfreulich.
    foto: reuters

    Bei manch Halloween-Feier endet der Spaß recht unerfreulich.

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