Hellas-Banken brauchen 14 Milliarden Euro Kapital

31. Oktober 2015, 10:58
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Die Geldhäuser haben seit Jahresbeginn viel Eigenkapital verloren, weil griechische Sparer Milliarden von ihren Bankkonten abzogen

Athen/Frankfurt – Die vier großen griechischen Banken brauchen nach Einschätzung der Europäischen Bankenaufsicht bis zu 14,4 Milliarden Euro, um die europäischen Regulierungsvorschriften einzuhalten.

Das geht aus den Stresstest-Ergebnissen für die als systemrelevant eingestuften Banken Piraeus Bank, Eurobank, National Bank of Greece und Alpha Bank hervor, die die Europäische Zentralbank (EZB) am Samstag veröffentlichte.

Die angeschlagenen Geldhäuser haben seit Jahresbeginn viel Eigenkapital verloren, da griechische Sparer aus Angst vor einem Austritt des Landes aus der Eurozone Milliarden von ihren Bankkonten abzogen.

Die griechische Regierung hat am Freitag ein Gesetz zur Rekapitalisierung der griechischen Banken dem Parlament in Athen vorgelegt. Das Gesetz soll am Samstag verabschiedet werden. In dem dritten Hilfspaket für Athen von bis zu 86 Mrd. Euro, das die Euro-Partner im Sommer geschnürt haben, stehen bis zu 25 Mrd. Euro für die Banken zur Verfügung. (APA, 31.10.2015)

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