Anonymisierungsdienst Tor stellt sicheren Messenger vor

30. Oktober 2015, 08:39
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Es soll sich um die am einfachsten zu nutzende Verschlüsselungssoftware handeln

Der Anonymisierungsservice Tor hat seinen langerwarteten Messenger veröffentlicht. Es handelt sich um eine erste Betaversion des Dienstes, der eine vor Spionen und anderen Mitlesern sichere Kommunikation verspricht. Der Tor Messenger setzt auf XMPP und Jabber, wodurch bestehende Facebook- und Google-Kontakte integriert werden können. Sämtliche Nachrichten werden verschlüsselt und durch das Tor-Netzwerk geleitet, wodurch eine Verfolgung des Gesprächs sehr schwer fällt.

"Großer Schutz"

Nach den Enthüllungen von NSA-Whistleblower Edward Snowden hatte es eine Renaissance an sicheren Anwendungen gegeben. Die meisten sind allerdings entweder schwierig zu bedienen oder nicht per se verschlüsselt. So muss für Pidgin beispielsweise ein eigenes Plugin installiert werden. Threema ist hingegen nur für mobile Kommunikation erhältlich. Laut Wired ist es mit etwas Mühe zwar möglich, Metadaten über die Kommunikatoren im Tor Messenger herauszufinden, prinzipiell bietet die neue App aber großen Schutz. (red, 30.10.2015)

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    foto: apa/epa/kneffel

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