Archäologische Stätten sollen mit 3D-Druckern nachbaubar werden

31. Oktober 2015, 18:00
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Projekt von UNESCO, Vereinigten Arabischen Emiraten und den Unis Harvard und Oxford

Dubai – Die mutwillige Beschädigung und Zerstörung archäologischer Stätten etwa durch die Extremisten-Miliz "Islamischer Staat" (IS) sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. Die UNESCO, das Dubai Museum of the Future Foundation und das Institute for Digital Archaeology (IDA) der Universitäten Harvard und Oxford wollen bedeutende Stätten nun durch 3D-Bildgebungstechnologie dokumentieren, um sie mittels 3D-Druckverfahren nachbauen zu können.

Bis Ende 2015 sollen bis zu einer Million digitale Aufnahmen von bedeutenden archäologischen Stätten im Nahen Osten gemacht werden. Die technische Abwicklung übernimmt das IDA.

"Es ist wichtig, die traditionellen Stätten zu bewahren, denn sie bilden eine Quelle der Inspiration für Innovatoren und Pioniere der Zukunft", betonte der Generaldirektor des Dubai Museum of the Future Foundation, Mohammed Al Gergawi.

UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova nahm indirekt den IS ins Visier: "Extremisten wollen uns weismachen, dass es keine Erinnerung gibt, keine Kultur und keine Hinterlassenschaften." Dieser Vision müsse man etwas entgegenstellen und Geschichte für kommende Generationen bewahren. (APA, 31.10.2015)

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