Unglückliches Debüt von Gspurning

28. Oktober 2015, 22:59
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Schalke verliert 0:2 gegen Gladbach – Harnik trifft für Stuttgart, Bremen schaltet Stögers Kölner aus, Knaller glänzt im Sandhausen-Tor

Gelsenkirchen/Sandhausen – Sein Pflichtspieldebüt für Schalke 04 hat sich Michael Gspurning wohl anders vorgestellt. Der Steirer, der den an einer Magen-Darm-Grippe erkrankten Ralf Fährmann ersetzte, musste sich am Mittwochabend in der zweiten Cup-Runde mit Borussia Mönchengladbach 0:2 geschlagen geben. Ebenfalls weiter kamen aus der Bundesliga Werder Bremen und Stuttgart.

Gspurning patzt

Im Bundesliga-Duell mit dem 1. FC Köln setzte sich Werder mit Zlatko Junuzovic und Florian Grillitsch in der Startelf 1:0 durch. Das Tor erzielte der Ex-Kölner Anthony Ujah in der 23. Minute. Für den VfB Stuttgart legte Martin Harnik den Grundstein zum 2:0-Erfolg bei Carl Zeiss Jena. Marco Knaller glänzte im Tor des SV Sandhausen, musste sich Heidenheim aber 3:4 im Elfmeterschießen geschlagen geben. Braunschweig gewann beim Fünftligisten SSV Reutlingen 4:0.

In Gelsenkirchen musste Goalie Gspurning in der 42. Minute das erste Mal hinter sich greifen. Gegen den alleine auf sein Tor zulaufenden Lars Stindl hatte der 34-Jährige keine Chance. Keine glückliche Figur machte der Österreicher dafür in der 52. Minute, als er gegen Stindl zu spät kam und den Ex-Hannoveraner von den Beinen holte. Beim anschließenden Elfmeter war Gspurning zwar leicht am Ball, gegen den scharfen Schuss von Thorgan Hazard letztlich aber erneut machtlos. Weil Schalke an diesem Abend in der Offensive zu viele Möglichkeiten vergab, blieb es beim 0:2.

Knaller glänzt

Auch ein zweiter österreichischer Keeper stand am Cup-Mittwoch im Blickpunkt. Doch die starke Leistung von Knaller im Sandhausen-Tor brachte dem Gastgeber im Zweitliga-Duell gegen den FC Heidenheim diesmal nichts ein. Heidenheim gewann nach torlosen 120 Minuten 4:3 im Elfmeterschießen und stieg somit erstmals ins Cup-Achtelfinale auf.

Dabei war Knaller knapp dran, vor nur 2.693 Zuschauern zum Held des Abends zu avancieren. Der Kärntner hielt in der 58. Minute einen Penalty und im Elfmeterschießen einen weiteren. Auch aus dem Spiel hatte er die Heidenheimer mit glänzenden Paraden mehrmals zur Verzweiflung gebracht. Kapitän Stefan Kulovits stand Sandhausen wegen einer in der ersten Cup-Runde erhaltenen gelb-roten Karte nicht zur Verfügung.

Harnik trifft

Gegen den Viertligisten Jena erzielte Harnik, der als Kapitän durchspielte, in der 22. Minute nach einem Einwurf von Florian Klein die Führung für die krisengeschüttelten Stuttgarter. In der zweiten Hälfte ließ Harnik zwei gute Möglichkeiten aus, weshalb es bis zum Ende spannend blieb. In der 92. Minute verwandelte Alexandru Maxim einen Handelfmeter zum endgültigen 2:0. (APA, 28.10.2015)

DFB-Cup, 2. Runde, Mittwoch

  • Werder Bremen (Junuzovic bis 81., Grillitsch bis 85.) – 1. FC Köln (Trainer Stöger, Hosiner auf der Bank) 1:0

  • Schalke 04 (Gspurning spielte durch) – Borussia Mönchengladbach (ohne Stranzl/verletzt) 0:2

  • FC Carl Zeiss Jena (IV) – VfB Stuttgart (Harnik spielte durch und traf zum 0:1/22., Klein bis 61.) 0:2

  • SV Sandhausen (II/Knaller spielte durch, Kulovits gesperrt) – FC Heidenheim (II) 0:0 n.V., 3:4 i.E.

  • Borussia Dortmund – SC Paderborn (II/Hoheneder, Wydra spielten durch, Stöger ab 60.) 7:1

  • SC Freiburg (II) – FC Augsburg (Manninger auf der Bank) 0:3
  • SSV Reutlingen (V) – Eintracht Braunschweig (II) 0:4
  • Viktoria Köln (IV) – Bayer Leverkusen 0:6
  • Michael Gspurning hat im Kasten von Schalke das Nachsehen.
    foto: apa/ap/meissner

    Michael Gspurning hat im Kasten von Schalke das Nachsehen.

  • Das ist nicht Peru, das ist Werder Bremen. Und in den Dressen stecken die Österreicher Zlatko Junuzovic und Florian Grillitsch.
    foto: apa/epa/jaspersen

    Das ist nicht Peru, das ist Werder Bremen. Und in den Dressen stecken die Österreicher Zlatko Junuzovic und Florian Grillitsch.

  • Martin Harnik trifft gegen Viertligisten Jena.
    foto: apa/epa/schutt

    Martin Harnik trifft gegen Viertligisten Jena.

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