RTR: EU-Verordnung zu Netzneutralität "nicht optimal"

28. Oktober 2015, 13:38
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Behörde wacht künftig über das offene Internet

Am Dienstag hat das Europäische Parlament über die EU-Verordnung betreffend offenes Internet und Roaming abgestimmt. Die Verordnung räumt nationalen Regulierungsbehörden eine weitreichende Kontrollfunktion über die Einhaltung der Bestimmungen zu offenem Internet ein.

Starker Befürworter

In Österreich ist künftig die RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) für das für Netzneutralitäts-Monitoring zuständig – bisher trat die RTR als starker Befürworter der Netzneutralität in Erscheinung. "Die neue Verordnung in ihrer derzeitigen Form bleibt inhaltlich hinter unseren Erwartungen zurück und ist aus unserer Sicht nicht optimal", bewertet RTR-Chef Johannes Gungl die vorgesehenen Bestimmungen zur Netzneutralität. "Sie gibt uns aber ein Instrument in die Hand, mit dem wir arbeiten können." (sum, 28.10. 2015)

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