Skipässe 2015/16: Der große Preisvergleich

28. Oktober 2015, 15:02
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Skigebiete-test.de veröffentlicht wieder die große Vergleichsstudie zur Entwicklung der Skipasspreise. Als Vergleichsbasis dienten die Tagesskipasspreise für einen Erwachsenen in der Hauptsaison 2015/16 und der vergangenen Saison in über 250 Skigebieten.
Fazit: Im Durchschnitt fallen die Erhöhungen mit 2,51 Prozent ähnlich aus wie im Vorjahr

Zum ersten Mal gibt es Skigebiete, bei denen sich der Preis nicht erhöht, sondern verringert hat. Gleich sechs Skigebiete haben den Preis nach unten korrigiert. Hinzu kommen fast 60 Skigebiete, die den Vorjahrespreis beibehalten.

Dazu gehören über 30 Skigebiete in der Schweiz, wie Zermatt, Balderschwang in Deutschland, Schwemmalm Ultental in Italien und St. Johann in Tirol. Im Durchschnitt erhöhten die verglichenen Skigebiete ihren Tagesskipasspreis um 2,51 Prozent. La Clusaz in Frankreich, das italienische Carezza oder das österreichische Ramsau am Dachstein erhöhten um weniger als einen Euro.

foto: skigebiete-test.de
Im Vergleich der aktuellen Skipasspreise mit den vergangenen beiden Wintern ergibt sich für die rund 250 Skigebiete der Studie eine jährliche Preiserhöhung um 2,6 Prozent.

In fast 90 Skigebieten wurde der Preis um genau einen Euro angehoben. Rund 60 Skigebiete erhöhten den Skipass um zwei Euro oder mehr. Spitzenerhöher ist in dieser Saison Fieberbrunn in Österreich. Das Skigebiet hat sich mit Saalbach Hinterglemm Leogang zusammengeschlossen und bildet eines der größten Resorts Österreichs.

Geringe Erhöhungen in der Schweiz und Italien

Zum dritten Mal in Folge schneidet die Schweiz im Ländervergleich am besten ab. Hier wurde der Tageskartenpreis um lediglich 0,72 Prozent (absolut 0,39 CHF) angehoben. Berücksichtigen muss man hier aber die Loslösung des Schweizer Franken vom Euro, die seit Januar 2015 eine Aufwertung um bis zu 30 Prozent mit sich bringt.

foto: skigebiete-test.de
Setzt man den Skipasspreis in Relation zur Anzahl der Pistenkilometer, so ergibt sich für diese Saison ein Durchschnittspreis von 0,82 Euro. Im Vergleich dazu kostete der Pistenkilometer im vergangenen Winter 0,80 Euro und in der Saison 2013/2014 0,79 Euro.

Platz zwei geht nach Italien. Hier wurde um durchschnittlich 1,41 Prozent (0,59 Euro) erhöht. Den dritten Platz belegt Frankreich mit Preissteigerungen von 2,09 Prozent (0,75 Euro). Österreich, Deutschland sowie die USA und Kanada ziehen ihre Preise deutlich an: In Österreich kostet der Tagesskipass im Schnitt 3,26 Prozent (1,33 Euro) mehr als im Vorjahr, in Deutschland 4,08 Prozent (1,30 Euro) und in den USA 3,73 Prozent (2,93 USD). Spitzenreiter ist Kanada mit 4,94 Prozent (3,86 CAD).

0,82 Euro für den Pistenkilometer

Setzt man den Skipasspreis in Relation zur Anzahl der Pistenkilometer, ergibt sich ein Durchschnittspreis von 0,82 Euro. Am meisten für sein Geld bekommt man im Riesenskiverbund Portes du Soleil. Hier kostet der Kilometer 0,08 Euro. Platz zwei geht an den französischen Verbund Les 3 Vallées mit 0,09 Euro. Gut abschneiden konnte auch Ski Arlberg mit 0,15 Euro.

Trend im Langzeitvergleich

Im Vergleich der aktuellen Skipasspreise mit den vergangenen beiden Wintern ergibt sich eine jährliche Preiserhöhung um 2,6 Prozent. Für die nächsten Jahre lassen sich weiterhin Preissteigerungen um durchschnittlich 2,5 Prozent prognostizieren. Gründe dafür liegen in den hohen Investitionskosten der Liftbetreiber. (red, 28.10.2015)

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