Billiger als PCs: Macbooks helfen IBM beim Sparen

28. Oktober 2015, 08:29
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Supportaufwand sei deutlich niedriger als bei PCs – Apple wächst rasant im Enterprise-Bereich

Apple ist für viele Dinge bekannt, niedrige Preise gehören allerdings nicht dazu. Und doch sollen es nun genau die Rechner des Unternehmens aus Cupertino sein, die IBM zu deutlichen Kosteneinsparungen verholfen haben, berichtet Business Insider.

Ersparnis

Sei es "Big Blue" doch gelungen, mit dem Umstieg auf Macbooks pro Mitarbeiter rund 270 US-Dollar zu sparen. Dies behauptet zumindest Apple-Finanzchef Luca Maestri im Rahmen der Verlautbarung der aktuellen Quartalszahlen. Der Grund dafür: Ein Macbook sei wesentlich einfacher zu managen als ein klassischer PC, insofern würden sich Unternehmen Supportkosten ersparen.

Bereits vor einigen Monaten hatte IBM selbst ähnliche Töne angeschlagen. Demnach würden nur fünf Prozent der Mac-User im Unternehmen den Helpdesk anrufen, während es bei PCs stolze 40 Prozent seien. "Jeder Mac, den wir kaufen, spart uns Geld", betont IBM-Vizepräsident Fletcher Previn. Aktuell seien bei IBM bereits 30.000 Macbooks im Einsatz, jede Woche kämen weiter 1.900 Stück hinzu.

Zahlen

Doch auch jenseits von IBM florieren die Mac-Verkäufe: Mit 5,7 Millionen verkauften Stück hat Apple im letzten Quartal einen neuen Rekord aufgestellt. Dies ist vor allem auch deswegen beeindruckend, da der restliche PC-Markt deutlich schrumpft. Besonders stark scheint das Wachstum für Apple derzeit aber eben im Enterprise-Bereich zu sein. Laut CEO Tim Cook generiere Apple mittlerweile 25 Milliarden seines Umsatzes durch Verkäufe an Unternehmen – ein Plus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. (red, 28.10.2015)

  • Apples Macbooks stechen auch im Enterprise-Bereich zunehmend PCs aus.
    foto: bebeto matthews / ap

    Apples Macbooks stechen auch im Enterprise-Bereich zunehmend PCs aus.

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