"Halo 5": Tester feiern Multiplayer und kritisieren Kampagne

Presseschau27. Oktober 2015, 10:50
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Neuer Teil der Sci-Fi-Shooter-Serie erfreut sich sehr guter Wertungen trotz flacher Story

Am heutigen Dienstag erscheint "Halo 5: Guardians" im Handel. Es ist das zweite Werk von Microsofts internem Studio 343 Industries und das erste für die Spielkonsole Xbox One. Vertreter der Fachpresse konnten den Sci-Fi-Shooter bereits im Vorfeld testen und wie es scheint, treffen die Entwickler fast alle gern gehörten Töne der Vorgänger – wenngleich die Kampagne viele Kritiker weniger begeistern kann.

Einige Seiten haben sich unterdessen dazu entschieden, vorab noch keinen Testbericht oder finale Wertung abzugeben, da die Spielserver erst mit dem Markstart online gehen und die Beständigkeit des Multiplayer-Dienstes abgewartet werden soll.

Alte Stärken

Überwiegend sehr positiv fallen die Urteile zu den neuen Spielmechaniken und den erweiterten Steuerungsoptionen in Form von Schüben aus. "Halo 5" baue auf dem starken Gameplay der Vorgänger auf und überzeuge mit flüssigen und schnellen Gefechten mit vielen Gegnern auf einmal.

"'Halo 5' fühlt sich an, als wüsste es über seine Verpflichtungen bescheid. Die Kampagne wird sich wohl als kontrovers herausstellen, wenngleich deren größte Sünde die Familiarität ist", schreibt Polygon. "Ansonsten besticht es unter Druck und bietet eines der kompetitivsten, ausbalanciertesten und lustigsten Spiele des Jahres – und meinen persönlich liebsten 'Halo'-Multiplayer seit den Anfängen der Serie."

"Praktisch alles abseits der Story ist fantastisch", so The Escapist. "Die KI der Mitstreiter muss definitiv verbessert werden, und es gibt ein paar zu viele Gegner, die ihre Schwachstelle am Rücken tragen, aber das Leveldesign ist eines der besten in der der Serie und die neuen Fähigkeiten verbessern sowohl die Kampagne als auch den Multiplayer. Zusammen mit dem robusten Breaktout- und Warzone-Multiplayer lässt sich mit Sicherheit sagen, dass man mit 'Halo 5' viel Zeit verbringen wird."

xbox

Flache Geschichte

Die größte Kritik gibt es für die Kampagne und deren flache Story und repetitiven Spielaufbau mit schönen und abwechslungsreich gestalteten, aber linearen Levels und eintönigen Missionen. "Wenn es nicht den Mehrspielermodus 'Warzone' gäbe, würde ich für mich 'Halo 5' eher am unteren Spektrum der Serie einreihen", sagt Destructoid. "Es ist immer noch eine fantastische, gut geölte Machine, aber die Story ist flach. Trotzdem, wenn man Leute online abschießen möchte, findet in 'Guardians' seinen Gefährten."

Nicht alle sehen in dieser Einfachheit einen Makel. "'Halo 5' fühlt sich altmodisch an. In der Zeit offener Spielwelten voller Hubs, entsprechender Designs und persistenter, durch Erfahrungspunkte getriebener Shared-World-Shooter, kann 'Halo 5s' lineare Kampagne voller Zwischensequenzen nicht mithalten", meint Eurogamer. Gleichzeitig könnte dieses Altbackenheit für einige Fans auch eine Stärke des neuen Shooters sein. "343 mag damit auf Nummer sicher gegangen zu sein, um Hardcore-'Halo'-Fans für sich zu gewinnen, aber das Resultat ist rein, unverfälscht, altmodischer 'Halo'-Spaß – und das ist großartig." (zw, 27.10.2015)

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    bild: halo 5: guardians
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