Deutschland dominierte bei Vergabe der Medienpreise "Prix Europa"

24. Oktober 2015, 11:29
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Fünf Auszeichnungen in zwölf Kategorien – ORF ging leer aus

Berlin/Wien – Mit Preisen in fünf Kategorien haben deutsche Sender die Vergabe der Medien-Auszeichnung "Prix Europa" am Freitagabend dominiert. Die Ehrungen für die besten Formate in den Bereichen TV, Radio und Online wurden in zwölf Kategorien vergeben und sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert. Insgesamt ritterten 212 Produktionen um eine der Stiertrophäen. Der ORF war in fünf Sparten nominiert.

Aus Deutschland wurden das Fernsehdrama "Im Spinnwebhaus" (Tellux-Film/SWR), das Hörspiel "Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper" (WDR) und das investigative Radiofeature "Wie Terror entsteht" (WDR) prämiert. Der Nachwuchspreis für Drehbuchautoren ging an Nicole Armbruster und Marc Brummond für "Freistatt" (SWR). Das ZDF heimste für seine interaktive Datenplattform "ZDFLobbyradar" die Auszeichnung als bestes Online-Projekt ein.

Der schwedische Investigativjournalist Rolf Stengard wurde für sein Lebenswerk geehrt. Er hatte 2011 die Plattform "Radioleaks" beim Schwedischen Rundfunk gegründet, auf der Bürger anonym über Missstände berichten können. Als beste TV-Doku wurde "Little Angels" (Windmill Film, Niederlande) geehrt, als beste Serie bzw. Mini-Serie "Viva Hate" (Anagram Film und TV AB, Sveriges Television, Schweden). (APA, 24.10.2015)

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