Porsche Ringtraining: Auf die Knöpfe, fertig, Abflug

Ansichtssache25. Oktober 2015, 18:56
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Rund ums Jahr bietet die Porsche Sport Driving School Trainings an. Jetzt fand der Abschluss der Sommersaison auf dem Red Bull Ring statt. Das Wetter war entsprechend herbstlich und damit absolut herrlich.

foto: porsche

Porschewetter auf dem Red Bull Ring. "Es regnet Katzen und Hunde", wie Ex-Formel-1- und jetzt Porsche-Pilot Mark Webber bemerkt. "Es schitt wie aus Schaffeln", wie der gebürtige Spielberger sagt. Entsprechend feucht sind die Blech gewordenen Bubenträume, die in der Boxengasse aufgefädelt stehen.

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Porsche 911 GTS. 430 PS. Rund 150.000 Euro. Der letzte Sauger, bevor die 911er allesamt einen beatmeten 3,0-Liter-Boxer bekommen. Obwohl, ein 911 GT3 RS (ab 235.441 Euro) wäre auch da, der traut sich aber nicht aus der Box hinaus, zu den anderen – wie zu dem Macan S (ab 73.211 Euro), dem Panamera (ab 100.664 Euro) und natürlich einem Boxster S (ab 77.954 Euro). Sogar ein Diesel-Cayenne (ab 79.380 Euro) steht da.

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Die Porsche Driving Experience macht gerade den Saisonabschluss, bevor die Porsche Sport Driving School im lockeren Drift in die Wintersaison startet. Morgen werden noch ein paar Gäste kommen, eine Damenrunde, die sich von Porsche-Rennfahrern wie Martin Ragginger Linie und Fahrtechnik erklären lassen.

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Ein Slalom-Parcours auf der Start-Ziel-Geraden bildet eine der einleitenden Übungen; voll in die Bremsen steigen und die richtige Sitzposition die weiteren. Die Grundlagen dürften also nicht einmal all jenen geläufig sein, die ein solches Auto so intensiv ihr Eigen nennen, dass sie sich damit auf die Rennstrecke trauen.

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Dabei muss das kleine Fahrtechnik-Einmaleins schon sitzen, wenn man mit einem Porsche auf dem nassen Red-Bull-Ring aufzeigen will. Selbst mit dem ganzen Wissen auf dem Kasten dreht es einen Kollegen in die Wiese. Nachahmer sind schnell gefunden. Dreher in der Castrol. Quersteller in der Schlossgold. Und bevor die Driving Experience zum Porscheweitwerfen und zum Schotterversenken in den Kiesbetten wird, erinnert der Instruktor an die Stallorder: "Die Stabilitätsprogramme müssen eingeschaltet bleiben!"

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In der Remus-Kurve bricht dementsprechend das große Regeln aus. Klar, wenn das Sport-plus-Programm, ein Fuß voll Bremsenergie, Rennstreckentempo, Kurvenradius und Nässe gleichzeitig auf einen Reifen treffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Elektronik schlichtend eingreifen muss, relativ hoch.

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Mark Webber lässt das heute alles kalt. Er kommt gerade vom anderen Ende der Erde und steigt so übermüdet lieber nicht als Rundstrecken-Taxler in einen der Porsche ein. Er lehnt stattdessen am GT3 RS und tratscht über Bernie und die Zukunft der Formel 1. (Guido Gluschitsch, 25.10.2015)

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Porsche Sport Driving School

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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