Politik: Warum dürfen Frauen nicht mitgestalten?

23. Oktober 2015, 09:57
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Oberösterreich erhält eine Landesregierung völlig ohne Frauen. Braucht es eine verpflichtende Quote in der Politik? Oder sind weibliche Lebensrealitäten in politischen Entscheidungen trotzdem ausreichend abgebildet?

Der oberösterreichischen Landesregierung wird keine Frau angehören. 2015. Obwohl alle Parteien immer wieder betonen, wie wichtig Frauen in politischen Ämtern sind. Sind derartige Ankündigungen nur Lippenbekenntnisse, die sofort über Bord geworfen werden, sobald es ernst wird – etwa bei der Besetzung von Regierungsposten?

Machtstreben der Männer, frauenpolitischer Backlash

ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm sieht in der Entscheidung ihrer oberösterreichischen Parteikollegen ein "reines Machtstreben" der Männer. Die ehemalige Frauenministerin Maria Rauch-Kallat, ebenfalls ÖVP, ortet gar einen frauenpolitischen Backlash, der schon seit Jahren im Gange ist.

Was muss geschehen, damit Frauen in der Politik Führungspositionen besetzen?

Warum dürfen Frauen nicht mitgestalten? Braucht es eine verpflichtende Quote in der Politik? Sind weibliche Lebensrealitäten in den politischen Entscheidungen trotzdem ausreichend abgebildet? Was müssten Frauen Ihrer Meinung nach tun, damit sie in der Politik auch Führungspositionen besetzen können? (ugc, 23.10.2015)

  • Oberösterreich: ÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer, ÖVP-Chef und Landeshauptmann Josef Pühringer, FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner und FP-Landtagsabgeordneter Herwig Mahr.
    foto: apa/barbara gindl

    Oberösterreich: ÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer, ÖVP-Chef und Landeshauptmann Josef Pühringer, FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner und FP-Landtagsabgeordneter Herwig Mahr.

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