"Star Wars" vs. "Warcraft": Wenn Regisseure sich auf Twitter streiten

22. Oktober 2015, 16:07
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Duncan Jones und Rian Johnson führten lebhafte Auseinandersetzung zum Thema "Analog vs. Digital"

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Streiten sich zwei bekannte Persönlichkeiten via Twitter, darf sich sogar das ganze Internet unterhalten fühlen. So auch bei der jüngsten Auseinandersetzung zweier Filmemacher.

Aneinandergeraten sind Duncan Jones, der mit der Umsetzung des "Warcraft"-Films betraut wurde, und Rian Johnson, verantwortlich für "Star Wars: Episode VIII", das 2017 in die Kinos kommen soll. Geek.com hat den scherzhaften Disput dokumentiert.

Angefangen hat alles vergleichsweise harmlos. Jones, dessen Film großteils rein digital produziert wird, stachelte eine Diskussion zu seiner Aussage "Filmbänder sind bloß das Vinyl für Film-Hipster" an. Johnson quittierte diese Aufforderung jedoch mit der Replik "DU bist bloß Vinyl für Filmhipster."

Das freilich konnte Jones nicht auf sich sitzen lassen und konterte schnippisch: "JJ [Abrams, Regisseur des nächsten "Star Wars"-Films "The Force Awakens", Anm. d. Red.] hat dir all seine Band-Reste zum Filmen gegeben, gell?". Johnsons Gegenschlag: "Hast du "Warcraft am [iPhone] 6 oder 6s aufgenommen?", um kurz darauf in einer weiteren Antwort zu fragen, ob der Film für mehrere Konsolen erscheinen werde.

Auch Schauspieler Seth Rogen und Christopher McQuarrie, Regisseur von "Mission Impossible: Rogue Nation", fühlten sich berufen, in die Debatte einzugreifen, ehe sich am Ende alle wieder vertrugen. "Das war besser als eine Therapie", resümierte Duncan den Twitter-Fight schließlich. (gpi, 22.10.2015)

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