Weiter Werke der Residenzgalerie Salzburg und Wien-Museen vermisst

22. Oktober 2015, 13:24
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Der Rechnungshof zeigt sich in Follow-up-Überprüfung dennoch großteils zufrieden

Wien/Salzburg – Großteils zufrieden zeigt sich der Rechnungshof (RH) mit der Umsetzung von 2011 abgegebenen Empfehlungen in der Residenzgalerie Salzburg und den Museen der Stadt Wien, den Verleih von Sammlungsgut betreffend. Übersicht und Verwaltung habe sich dabei verbessert, heißt es in einer heute veröffentlichten Follow-up-Überprüfung. Nicht alle damals vermissten Objekte wurden allerdings seither gefunden.

In der Residenzgalerie Salzburg konnte man drei vermisste Objekte nicht finden. In den Museen der Stadt Wien gelang es, 27 von 106 Objekten aufzufinden. In beiden Institutionen erklärte man, die Suche gehe weiter, in Wien handelt es sich jedoch vermutlich "teilweise um seit Jahrzehnten verschollene Objekte oder um Kriegsverluste".

Keine regelmäßigen Standortkontrollen

Weiterhin offen ist laut RH die Erhebung des Zeitaufwands für die Leihvorgänge durch die Residenzgalerie Salzburg und der Nachweis der Kostendeckung der verrechneten Bearbeitungsgebühren. Die Museen der Stadt Wien führten nicht in allen Beständen der Sammlung regelmäßige Standortkontrollen durch. Mit allen Leihgebern seien schriftliche Verträge abzuschließen, das an nichtmuseale Einrichtungen verliehene Sammlungsgut wäre zurückzufordern, moniert der Rechnungshof neuerlich. (APA, 22.10.2015)

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