Promotion - entgeltliche Einschaltung

Der erste Mitarbeiter

22. Oktober 2015, 12:44

Das eigene Unternehmen hat seinen Platz gefunden, die Auftragslage nimmt stetig zu. Damit die Balance zwischen Arbeit und Freizeit nicht aus dem Gleichgewicht gerät, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um über eine personelle Expansion nachzudenken.

"Meine zeitlichen Ressourcen reichten nicht mehr aus, um alle Kundenaufträge abzuwickeln und die Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben. Parallel dazu wuchs der Wunsch nach größeren Projekten. Die Lösung war für mich die Expansion: Ich nahm meinen ersten Mitarbeiter auf", fasst Mathias Past, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Logsol, die Entscheidungsfindung zusammen. Sieben Jahre nach der Unternehmensgründung beschäftigt der 30-Jährige heute drei Mitarbeiter in seinem Consultingbüro mit Sitz im niederösterreichischen Moosbrunn.

Das Unternehmen wächst

So wie Mathias Past geht es zahlreichen EPU: Die freie Zeit wird – bei Erfolg und wenn alles an der Unternehmerperson selbst hängt – knapp. Gleichzeitig soll sich das Unternehmen entwickeln. "Bei mir kam noch hinzu, dass mir Teamwork wichtig ist. Gemeinsames Arbeiten macht mir mehr Freude, es ist produktiver und erhöht die Qualität der angebotenen Leistungen", nennt der Unternehmensberater einen weiteren Grund für die personelle Expansion. Seinen ersten Mitarbeiter, der ihn im Büro als Assistent unterstützt, fand Mathias Past im Freundeskreis: "Entscheidend waren die fachlichen Kompetenzen, aber dass wir uns persönlich gekannt haben, war sicherlich kein Nachteil. Der Vorteil eines fix angestellten Mitarbeiters ist, dass sich dieser dem Unternehmen meist mehr verbunden fühlt." Als die im Vorfeld größten Risiken nennt Past die stark steigenden regelmäßigen Fixkosten, "die sind gerade für EPU und kleine Unternehmen eine große Herausforderung".

Um der größten Hürde ihren Schrecken zu nehmen, gibt es die Lohnnebenkostenförderung für den ersten Mitarbeiter: Gefördert werden 25 Prozent des Bruttoentgelts im ersten Jahr. Der Mindestumsatzrechner für den ersten Mitarbeiter zeigt außerdem an, ab welchem Umsatz die Einstellung eines Mitarbeiters Sinn macht.

Von der Mitarbeitersuche zum ersten Arbeitstag

Da eine berufliche Zusammenarbeit auf engstem Raum einer partnerschaftlichen Beziehung ähnelt, ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken über den eigenen Arbeits- und Führungsstil zu machen. Charakterisiert Unabhängigkeit oder vielmehr Kooperation meinen Arbeitsstil? Bevorzuge ich den autoritären Führungsstil oder das Laissez-faire-Prinzip? Mit einem entsprechenden Anforderungsprofil an den neuen Mitarbeiter kann anschließend die Personalsuche, zum Beispiel über ein Inserat, beginnen. Daran schließt die Auswahl an: Die Unterlagen werden geprüft, ein Interviewtermin wird vereinbart. Passt der Mitarbeiter von Know-how und Persönlichkeit zum Unternehmen, sind das Gehalt verhandelt und der Vertrag unterzeichnet, steht dem ersten gemeinsamen Arbeitstag nichts mehr im Wege.

  • Artikelbild
    foto: heide benser-corbis
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