Promotion - entgeltliche Einschaltung

Sicher selbstständig

22. Oktober 2015, 12:57

Eine soziale Absicherung ist für Unternehmerinnen und Unternehmer das A und O. Die Wirtschaftskammern Österreichs haben viel gefordert – und Wesentliches umgesetzt: Selbstständige profitieren von einer weiter verbesserten Absicherung bei Familiengründung, Krankheit oder Liquiditätsengpässen.

Über 58 Prozent aller Unternehmen in Österreich sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU). In einer sich wandelnden Gesellschaft, die zunehmend von der Wissensökonomie geprägt ist, finden diese kleinsten Unternehmen ihren Platz und stärken die Wirtschaft mit Innovationen und Know-how. Damit das gelingt, bedarf es entsprechender Rahmenbedingungen, für die sich die österreichischen Wirtschaftskammern unter dem Motto "Unternehmen wir es gemeinsam" einsetzen.

Von Krankengeld bis Überbrückungshilfe

Eine junge Unternehmerin bekommt ein Kind, ein Selbstständiger ist für einen längeren Zeitraum erkrankt, ein EPU verzeichnet einen unerwarteten Einkommensrückgang – für alle diese Situationen hat die WKO erfolgreich Lösungen umgesetzt: So wurde für Unternehmerinnen das Wochengeld beinahe verdoppelt, Selbstständige beziehen ab dem 43. Krankenstandstag Krankengeld und die SVA bietet eine Überbrückungshilfe an im Falle eines vorübergehenden Einkommensrückgangs unter die Mindestbeitragsgrundlage.

Senkung der Mindestbeitragsgrundlage

Die aktuellste umgesetzte Forderung: Die Mindestbeitragsgrundlage für die Krankenversicherung in der SVA wurde auf das Niveau von Angestellten (auf rund 400 Euro) gesenkt, mit 1. 1. 2016 tritt die neue Regelung in Kraft. Daneben erfahren Selbstständige mehr Rechtssicherheit, indem die SVA der gewerblichen Wirtschaft bei Betriebsprüfungen der Gebietskrankenkasse miteinbezogen werden kann. Außerdem haben Ein-Personen-Unternehmerinnen und -Unternehmer direkten Einfluss darauf, wie viel sie ein Arztbesuch kostet: Werden individuelle Gesundheitsziele im Rahmen des Vorsorgeprogramms der SVA erreicht, halbiert sich der Selbstbehalt. Bei ebenfalls eigenverantwortlicher Mitwirkung bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen wird die Kostenbeteiligung für alle Selbstständigen mit 5 % ihres Einkommens nach oben hin gedeckelt.

Förderung bei Expansion

Um EPU den Schritt zu erleichtern, mit ihrem Unternehmen zu expandieren, ist die Lohnnebenkostenförderung für die erste Mitarbeiterin beziehungsweise den ersten Mitarbeiter für die ersten 12 Monate unbefristet verlängert worden. Die Hürden für die Umwandlung eines Ein-Personen-Unternehmens in eine GmbH wurden ebenfalls gesenkt: Die Höhe des Stammkapitals wurde im Rahmen der GmbH-Reform auf 10.000 Euro herabgesetzt.

  • Artikelbild
    foto: wko inhouse gmbh
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