Strache: "Jobs futsch, Haftungen bleiben da"

21. Oktober 2015, 23:21
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Der FPÖ-Chef geißelt die kolportierten Pläne der Bank-Austria-Mutter zum Verkauf des Privatkundengeschäfts

Wien – "Jobs futsch, Haftungen bleiben da". So kommentierte am Mittwoch FPÖ-Chef Heinz Christian Strache die vom STANDARD enthüllten Pläne für die Zerschlagung der Bank Austria. Die Haftungen der Gemeinde Wien für Verbindlichkeiten der UniCredit Bank Austria seien 2014 um eine Milliarde auf insgesamt rund acht Milliarden Euro hoch geschnalzt, was laut Strache auf gestiegene Verbindlichkeiten der Bank Austria AG aus Pensionsrückstellungen zurückzuführen ist. "Die Erklärung von Stadträtin Brauner bezüglich abschmelzender Haftungen der Gemeinde Wien ist eine Mär", attestierte Strache.

Der Wiener Finanzschuldenbericht 2014 wies die Haftungen mit 7,758 Milliarden Euro (2013: 6,758 Mrd. Euro) aus. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) habe hier eine persönliche Verantwortung.

2001 betrugen die Haftungen 122 Euro. Damals wurde die "Anteilsverwaltung Zentralsparkasse" (AVZ) in die "Privatstiftung zur Verwaltung von Anteilsrechten") umgewandelt. (APA, 21.10.2015)

  • Treibt den Mitarbeitern Schweiß auf die Stirn: ein möglicher Teilverkauf der Bank Austria an die Bawag
    foto: reuters/heinz-peter bader

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