Musik oder nicht? Großes Streitthema im Büro

23. Oktober 2015, 12:32
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Arbeitgeber sind meist tolerant – 16 Prozent verbieten Musik grundsätzlich, zeigt eine Umfrage des Jobportals karriere.at

Mit Musik geht vieles leichter – das besagt zumindest ein Sprichwort. Aber ist das wirklich so? Über diese Frage ließ das Online-Jobportal karriere.at 487 Nutzer abstimmten.

Das Ergebnis: Jeder Dritte (32 Prozent) bezeichnet das laufende Radio als "absolutes Muss". Jeder Fünfte (19 Prozent) motiviert sich sogar mit Kopfhörern und Lieblingssound für bestimmte Aufgaben. Allerdings können auch 22 Prozent nur dann mit Hintergrundmusik produktiv sein, wenn die Stimmung dafür auch passt. Und mehr als jeder Vierte (27 Prozent) ist davon zu stark abgelenkt und sagt: "Geht nicht!"

foto: karriere.at

Die meisten Chefs sind kulant

Und wie halten es die österreichischen Führungskräfte mit Musik? Der größte Teil (38 Prozent) der 136 Umfrageteilnehmer gibt sich tolerant und erlaubt die Büro-Beschallung, solange sie der Produktivität zuträglich ist. 18 Prozent gestatten bestenfalls Kopfhörer zur Arbeit. Für gut ein Viertel (28 Prozent) schließen sich Hintergrundmusik und Kundenkontakt absolut aus. Und 16 Prozent finden, dass die Arbeit im Fokus zu stehen und jegliche Ablenkung nichts verloren habe.

foto: karriere.at

Ratsam: individuelle Lösungen

"Musik an oder aus – das spaltet seit jeher Bürobelegschaften", sagt karriere.at-Geschäftsführer Jürgen Smid über das Umfrageergebnis. Für ein friedliches Miteinander sollten Kollegen aufeinander Rücksicht nehmen. "Hat einer etwas gegen ein laufendes Radio einzuwenden, sollten die anderen auf Musik verzichten oder Kopfhörer verwenden", sagt Smid. "Fühlen sich Mitarbeiter von Musik angespornt – beispielsweise bei monotonen Arbeiten – profitiert letztlich auch das Unternehmen davon." (red/lib, 23.10.2015)

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