Test: Haltbarkeit von Fleisch in Supermärkten weitgehend in Ordnung

21. Oktober 2015, 12:50
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Arbeiterkammer: Eine von 19 Proben war am Ende der Mindesthaltbarkeit verdorben

Verpacktes Frischfleisch wie Schweins- und Rindschnitzel, Schweinskarree und Suppenfleisch aus Wiener Supermärkten ist zum Ende der Haltbarkeitsfrist großteils noch in Ordnung. Bei offen verkaufter Ware hatten Konsumentenschützer in Sachen Genießbarkeit gar nichts zu beanstanden. Kritik gab es von der Arbeiterkammer Wien allerdings erneut an den Lagertemperaturen.

Die Tester erstanden in 19 Filialen Fleischprodukte, 13 vorverpackt und sechs offen an der Fleischtheke verkaufte. Eine verpackte Probe war am Tag des angegebenen Haltbarkeitsdatums bereits verdorben, zwei weitere verpackte Produkte wiesen erhöhte Keimzahlen auf, waren aber noch essbar. Die offen an der Fleischtheke angebotene Ware war am Tag des Einkaufs gänzlich in Ordnung.

Was bemängelt wurde

Mangelhaft sei hingegen nach wie vor die Temperaturanzeige in vielen Kühlvitrinen. In einem Supermarkt fehlte sie überhaupt, in 13 Filialen sei eine niedrigere als die tatsächliche Temperatur angezeigt worden. Die Abweichungen machten bis zu fünf Grad aus. "Die Thermometer in den Vitrinen sind nach wie vor ungenau und täuschen eine bessere Kühlung vor, als das tatsächlich der Fall ist", kritisierte AK-Konsumentenschützer Heinz Schöffl.

Verpacktes Frischfleisch müsse bei bis zu maximal vier Grad Celsius gelagert werden, offene Ware bei bis zu maximal sieben Grad. (APA, 21.19.2015)

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