Virtual Reality: Gratis-Cardboard für alle "New York Times"-Abonnenten

21. Oktober 2015, 11:08
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Zeitung will künftig regelmäßig eigene Inhalte für die Virtual-Reality-Brille anbieten

Geht es nach den Größen der IT-Branche, wird Virtual Reality schon bald einen fixen Bestandteil unseres Alltags darstellen. Dieser Einschätzung scheint sich nun auch die "New York Times" anzuschließen und ist dementsprechend eine Partnerschaft mit Google eingegangen.

Geschenkt

Sämtliche Abonnenten der Zeitung – mehr als eine Million an der Zahl – sollen in den kommenden Tagen ein Exemplar von Googles Cardboard erhalten. Parallel dazu will die "NY Times" regelmäßige entsprechend aufbereitete Inhalte über eine eigene App anbieten, die ab dem 5. November im Google Play Store und in Apples App Store verfügbar sein soll.

Dokumentation

Den Anfang soll dabei eine Dokumentation namens "The Displaced" machen, die dem Leben von drei Flüchtlingskindern im Südsudan, der östlichen Ukraine und in Syrien nachgeht. Die Betrachter können mithilfe der Brille das Geschehen rundum verfolgen.

Hintergrund

Cardboard ist ursprünglich als ein Experiment bei Google entstanden, um zu demonstrieren, wie günstig man eine Virtual-Reality-Brille erstellen kann. Entsprechende Headsets sind um rund 30 Euro zu haben. In den letzten Monaten hat Google die diesbezüglichen Aktivitäten aber deutlich intensiviert. So gibt es für Entwickler zahlreiche Schnittstellen, mit denen sie eigene VR-Apps erstellen können, und in Partnerschaft mit Gopro wurde vor einigen Monaten ein eigenes Kamerasystem für 360-Grad-Aufnahmen präsentiert. (apo, 21.10.2015)

  • Googles Cardboard.
    foto: robert galbraith / reuters

    Googles Cardboard.

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