Zukunftssorgen und Schwellenländer-Schwäche setzen VMware zu

21. Oktober 2015, 10:46
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Aktie nachbörslich um fünf Prozent gefallen

Nach der Übernahme des Mutterkonzerns EMC durch den Computerbauer Dell machen sich beim Softwareanbieter VMware Zukunftssorgen breit. Spekulationen über einen Verkauf von Anteilen durch EMC sowie eine schwächere Nachfrage in China, Russland und Brasilien hätten den Aufträgen geschadet, teilte der Spezialist für Virtualisierungssoftware in der Nacht zum Mittwoch mit.

Erlöse zwischen 1,83 und 1,88 Mrd. Dollar

Im vierten Quartal würden die Erlöse zwischen 1,83 und 1,88 Mrd. Dollar (zwischen 1,61 und 1,65 Mrd. Euro) liegen, heißt es im Ausblick. Analysten hatten mit mehr gerechnet. "Es scheint, als würden schwarze Tage vor VMware liegen", sagte Branchenkenner Daniel Ives von der Investmentbank FBR Capital Markets. Die Aktie fiel an der Wall Street nachbörslich fünf Prozent.

VMware versicherte, EMC wie auch Dell hätten zugesichert, die Unabhängigkeit des Unternehmens zu unterstützen. Der Speicherspezialist EMC, der für 67 Mrd. Dollar von Dell übernommen wird, hält rund 80 Prozent an VMware. Im dritten Quartal war der Umsatz von VMware, die unter anderem Server, Netzwerke und Sicherheitskomponenten virtualisieren, um knapp zehn Prozent auf 1,67 Mrd. Dollar gestiegen. (APA, 21.10. 2015)

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