Erneute Hackerattacken während USA-Besuch von Chinas Präsident Xi

20. Oktober 2015, 08:04
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Trotz Vereinbarung zwischen Peking und Washington über Cyber-Angriffe

Ungeachtet der Vereinbarung zwischen China und den USA, Cyberattacken zwecks Diebstahls intellektuellen Eigentums zu unterlassen, haben chinesische Hacker offenbar eine neue Welle von Angriffen gegen US-Unternehmen gestartet. Seit der Vereinbarung vor drei Wochen hätten Unbekannte die Netzwerke mehrerer Unternehmen angegriffen, teilte das Sicherheitsunternehmen Crowdstrike am Montag mit.

IT- und Pharmabranche im Visier

Die Angriffe kämen "mit großer Sicherheit" aus China. Sieben der betroffenen Unternehmen stammten aus der Technologie- und Pharma-Branche, wo die Hacker es vor allem auf geistiges Eigentum und Handelsgeheimnisse abgesehen hätten und weniger auf Spionage zu Fragen von nationaler Sicherheit. Die erste Attacke sei nur einen Tag, nachdem US-Präsident Barack Obama und Chinas Präsident Xi Jinping im Weißen Haus ihre Abmachung getroffen hatten, erfolgt. Die Angreifer seien aber gestoppt worden, hieß es.

Belastendes Thema

Die Beziehungen zwischen Washington und Peking sind nach Angriffen von mutmaßlich chinesischen Hackern angespannt. Das Thema belastete auch Xis USA-Besuch. Obama hatte Xi seine "wachsende Besorgnis über die Bedrohung amerikanischer Firmen und amerikanischer Staatsbürger" dargelegt und gefragt, ob den Versprechen auch Taten folgen würden. (APA, 20.10.2015)

  • Cyberattacken belasten die Beziehung zwischen Xi und Obama
    foto: apa/epa/sachs

    Cyberattacken belasten die Beziehung zwischen Xi und Obama

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