Bisher 428 Tote bei Masern-Ausbruch in Kongos Katanga-Provinz

19. Oktober 2015, 08:49
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Rund 30.000 weitere seine infiziert, heißt es von der dortigen UN-Mission

In der Katanga-Provinz der Demokratischen Republik Kongo sind nach UN-Angaben seit Jahresbeginn 428 Menschen an einem Masern-Ausbruch gestorben. Rund 30.000 weitere seine infiziert, heißt es von der UN-Mission in dem zentralafrikanischen Staat.

Trotz einer Finanzspritze der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Höhe von 2,4 Millionen Dollar (2,10 Mio. Euro) für die Bekämpfung der Epidemie sei die Opfer-Bilanz seit Mitte August um 100 Tote und 10.000 neu Infizierte gestiegen.

Impfaktionen würden vor allem durch die schlechte Infrastruktur arg behindert, klagten Mitarbeiter von Hilfsorganisation. Die UN-Mission im Kongo besteht aus knapp 20.000 Militärkräften und etwa 4.000 Zivilisten. (APA, 19.10.2015)

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