Mehr als 1.000 Intel-Mitarbeiter arbeiten an Chip für iPhone 7

17. Oktober 2015, 11:16
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Konkurrenz Qualcomm soll ausgestochen werden – Apple will Produktions ins eigene Haus integrieren

Mehr als 1.000 Intel-Mitarbeiter hätten zurzeit allesamt eine Aufgabe: Das LTE-Modem für die kommende iPhone-Generation zu entwickeln. Dies besagt ein Bericht von VentureBeat. Intel will demnach Konkurrent Qualcomm ausstechen, die zurzeit für den LTE-Chip beim iPhone zuständig sind.

SoC

Das Ziel der Intel-Armada ist es, einen SoC (System-on-a-chip) zu produzieren, der sowohl Apples Ax-Prozessor, als auch das LTE-Modem enthält. Apple wäre laut dem Bericht dann für das Chip-Design zuständig und würde die Technologien für das integrierte Modem von Intel lizenzieren.

Ins eigene Haus integrieren

Hintergrund für die Kooperation dürfte Apples Vorhaben sein, die Entwicklung neuer Chips nicht mehr auszulagern, sondern ins eigene Haus zu integrieren. Der Prozessor der aktuellen iPhone-Generation stammt von TSMC und Samsung.

Chipgate

Hierbei gab es bereits eine Kontroverse: So sollen die Chips eine ungleiche Akkulaufzeit und Leistung mit sich bringen. Apple betonte, dass es sich bei den Tests um unrealistische Szenarien handle und im Alltag maximal ein Unterschied von zwei bis drei Prozent auszumachen sei. (dk, 17.10.2015)

  • Mehr als 1000-Intel-Angestellte arbeiten an dem LTE-Modem für das iPhone 7.
    foto: reuters/shino

    Mehr als 1000-Intel-Angestellte arbeiten an dem LTE-Modem für das iPhone 7.

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