Tschechiens Präsident hetzt gegen Flüchtlinge

16. Oktober 2015, 17:36
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Milos Zeman äußert sich rassistisch – und streut auch frauenfeindliche Äußerungen ein

Prag – Der tschechische Präsident Milos Zeman hetzt erneut gegen Flüchtlinge aus mehrheitlich islamischen Ländern. "Sie werden das Scharia-Recht befolgen, das heißt untreue Ehefrauen werden gesteinigt, und Verbrechern werden die Hände abgehackt", sagte das Staatsoberhaupt nach Angaben der Agentur CTK am Freitag bei einem Treffen mit Bürgern in der Gemeinde Lechotice.

Sexismus

Zeman streute in seinen Rassismus auch frauenverachtende Äußerungen ein. Zu dem von manchen fundamentalistischen Muslismen propagierten Burka-Tragen von Frauen sagte Zeman: "Ich kann mir Frauen vorstellen, bei denen das eine Verbesserung wäre, aber nur wenige".

Nur wenige Asylsuchende kommen nach Tschechien: In den ersten neun Monaten des Jahres haben laut tschechischen Angaben 1115 Menschen Asylanträge gestellt. Die meisten der Schutzsuchenden stammten aus der Ukraine, Kuba und Syrien. Im gesamten Vorjahr hatte es 1156 Anträge gegeben. (APA, 16.10.2015)

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