Vadlau/Ogar greifen bei 470er-WM erneut nach Gold

16. Oktober 2015, 17:15
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Erfolgreiche Titelverteidigung könnte nur noch viel Pech verhindern

Haifa – Lara Vadlau und Jolanta Ogar haben ihre dritte WM-Medaille in Folge sicher, und nur mit viel Pech ist dem 470er-Duo Gold und damit die erfolgreiche Titelverteidigung noch zu nehmen. Mit den Rängen eins und drei in den Freitagwettfahrten übernahmen die Olympia-Hoffnungen vor Haifa wieder die Spitze und liegen vor dem Medal Race 18 Punkte vor den Britinnen Hannah Mills/Saskia Clark.

Nach Silber 2013 vor La Rochelle und Gold 2014 vor Santander präsentierten sich Vadlau/Ogar trotz grippegeschwächter Vorschoterin beim Saisonhöhepunkt erneut in seglerischer Topverfassung. Mills/Clark müssten das Medal Race der Top Ten, bei dem es doppelte Punkte gibt, am Samstag gewinnen und auf den letzten letzten Platz der Österreicherinnen hoffen, um den Titel doch noch einzuheimsen.

"Es ist noch nicht vorbei und trotzdem schon sensationell. Am Anfang hat nicht viel für uns gesprochen, wir kannten das Revier nicht, dann hat Jolanta Fieber bekommen, aber wir haben uns durchgebissen und sind von Tag zu Tag besser reingekommen. Damit haben wir uns eine super Ausgangsposition erarbeitet und sind einer erfolgreichen Titelverteidigung sehr nahe. Jetzt gilt es, den Sack zu zumachen, wir müssen konzentriert und hellwach bleiben", sagte Steuerfrau Vadlau.

Matthias Schmid/Florian Reichstädter beendeten die WM auf dem 16. Platz. "Unser gesamtes Training war und ist auf das Revier von Rio ausgelegt, dort herrschen gänzlich andere Verhältnisse vor. Bei Leichtwind und Welle, so wie hier in Haifa, haben wir einfach Probleme", meinte Schmid. (APA; 16.10.2015)

Stand bei 470er-Segel-WM vor Haifa nach den Rennen am Freitag und vor dem Medal Race:

Damen (10 Wettfahrten/1 Streichresultat): 1. Lara Vadlau/Jolanta Ogar (AUT) 35 Punkte – 2. Hannah Mills/Saskia Clark (GBR) 53 – 3. Camillie Lecointre/Helene Defrance (FRA) 65

Herren (11/1): 1. Mathew Belcher/Willl Ryan (AUS) 49. Weiter: 16. Matthias Schmid/Florian Reichstädter 115 – 40. David Bargehr/Lukas Mähr 152 – 48. Stefan Scharnagl/Helmut Schulz (alle AUT) 179

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